WWF-Report: Amazonas-Regenwald am “Highway zum Kipp-Punkt”

47 Millionen Menschen durch zunehmende Regenwald-Zerstörung gefährdet – 1,5-Grad-Limit nur mit Trendumkehr zu erreichen – Klimakonferenz: WWF fordert Naturschutz gegen Klimakrise

Anlässlich der COP27 in Ägypten präsentiert die Umweltschutzorganisation WWF einen neuen Bericht zum Zustand des Amazonas-Regenwaldes. Demnach sind von der voranschreitenden Zerstörung des artenreichen Ökosystems die Lebensgrundlagen von bis zu 47 Millionen Menschen im Amazonasgebiet gefährdet. “WIR STEUERN AUF EINEM HIGHWAY DEM KIPP-PUNKT DES AMAZONAS-REGENWALDES ENTGEGEN. OHNE RASCHE WENDE GEFÄHRDEN WIR DIE ERNÄHRUNGSSICHERHEIT UND LEBENSGRUNDLAGEN DER MENSCHEN VOR ORT UND VERFEHLEN DAS GLOBALE 1,5 GRAD-LIMIT – WAS IN WEITERER FOLGE ALLE MENSCHEN BETRIFFT”, warnt WWF-Experte Georg Scattolin. Laut der Studie sind 18 Prozent des Amazonas-Regenwaldes bereits durch Landnutzungsänderungen unwiderruflich zerstört worden. Der Zustand von 17 weiteren Prozent der Waldflächen wurde deutlich verschlechtert. Dabei haben sich 100 Staaten bei der vergangenen Klimakonferenz in Glasgow verpflichtet, die Zerstörung von Wäldern bis 2030 zu stoppen. “TROTZ DER VERSPRECHUNGEN BEI DER COP26 IST DIE VERHEERENDE ZERSTÖRUNG DES AMAZONAS-REGENWALDES IN DER ERSTEN JAHRESHÄLFTE 2022 WEITER DRAMATISCH ANGESTIEGEN. ES BRAUCHT DAHER JETZT WIRKSAME BESCHLÜSSE, DIE DEN SCHUTZ DER REGENWÄLDER GARANTIEREN”, sagt Scattolin. 

Alexa Lutteri, MA BSc
Pressesprecherin WWF Österreich
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