
ÖGB-Schumann: „Gratis Ganztagsbetreuung für Kinder ist ein wichtiger Hebel, um die Einkommensschere zu schließen.”
ÖGB-Frauen fordern Ausbau des kostenfreien Kinderbildungsangebots in allen Bundesländern
Frauen stemmen den Großteil der Care-Arbeit, vor allem sie brauchen daher dringend sinnvolle Möglichkeiten ganztägiger Kinderbetreuung – Beruf und Familie sind sonst kaum unter einen Hut zu bekommen. „Nur mit einem flächendeckenden gratis Zugang zur ganztägigen Kinderbetreuung ist es allen Frauen möglich, sorgenfrei ihrem Job nachgehen zu können. Die Bildungschancen der Kinder und die Erwerbsbeteiligung von Frauen dürfen einfach nicht von der Dicke des Geldbörsels abhängen”, so Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin und -Bundesfrauenvorsitzende.
Gefordert wird von den ÖGB-Frauen die rasche Einrichtung eines bundesweiten Sondertopfes für kostenlose Nachmittagsbetreuung in allen Bundesländern. Um endlich Schritte in Richtung Rechtsanspruch auf einen Kinderbildungsplatz ab dem 1. Geburtstag in den nächsten Jahren umsetzen zu können, braucht es mindestens eine Milliarde mehr pro Jahr für die Kinderbildung. „Es gab in der Vergangenheit drei Möglichkeiten, hier anzupacken: Weder wurden die Gelder aus dem EU-Aufbaufonds genutzt, noch wurde bei den 15a-Vereinbarungen für die Elementarpädagogik und bei der aktuellen Budgetplanung berücksichtigt, den flächendeckenden Ausbau wirklich in Angriff zu nehmen. Es braucht dringend einen bundesweiten Fond für Ganztagsbetreuung, um Kindern echte Chancen zu geben”, so Schumann abschließend.
ÖGB Kommunikation
Tanja Holz
Tel.: +43 664 780 098 13
tanja.holz@oegb.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender