
FPÖ – Hafenecker: Die ORF-Zwangsgebühren gehören abgeschafft, nicht an die Rekord-Inflation angepasst!
Forderung des ORF-Redaktionsrats nach Inflationsanpassung der Gebühren ist in Zeiten der Kostenlawine „dreist und unverfroren“
„Während die Menschen unter der noch nie dagewesenen Kostenlawine leiden, wollen ihnen die Herrschaften am Küniglberg mit den ORF-Zwangsgebühren noch tiefer in die Tasche greifen. Das ist schlichtweg dreist und unverforen“, erteilte heute FPÖ-Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA der vom ORF-Redaktionsrat in einer Resolution geforderten regelmäßigen Inflationsanpassung der GIS-Gebühren eine klare Absage.
Nicht die Inflation sei die Ursache dafür, dass dem ORF offenbar 700 Millionen pro Jahr an Einnahmen durch die ORF-Zwangsgebühren nicht ausreichen würden, sondern das Unvermögen der Verantwortlichen, vernünftig zu wirtschaften. „Anstatt permanent nach einer Gebührenerhöhung zu rufen und für eine Haushaltsabgabe zu lobbyieren, sollte man am Küniglberg selbst einmal den Sparstift ansetzen. Zum Beispiel bei den 23 Dienstwägen, bei Bedarf mit Chauffeur, für die ORF-Chefetage oder der dem Vernehmen nach geplanten Imagekampagne, mit der wahrscheinlich wieder Unsummen an Werbeagenturen gehen“, so Hafenecker weiter, der anfügte: „Für Vertrauen und Glaubwürdigkeit braucht kein Medium – und schon gar kein öffentlich-rechtliches – eine Kampagne, sondern muss sich diese Werte mit objektiver Berichterstattung und einem qualitätsvollen Programm erarbeiten. Beides ist aber beim ORF Mangelware.“
Als „Schauermärchen aus der polit-medialen Mottenkiste“ bezeichnete der freiheitliche Mediensprecher den in dieser Resolution vertretenen Standpunkt, dass eine ORF-Finanzierung aus dem Budget der „Unabhängigkeit von Staats- und Parteieneinfluss“ widerspreche. „Gerade der ORF ist das beste Beispiel, dass es das dafür nicht braucht, ganz im Gegenteil. Es braucht vielmehr dem Vorbild Großbritanniens und Frankreichs folgend eine ersatzlose Abschaffung der GIS-Gebühren und eine ORF-Reform in Richtung eines modernen Medienunternehmens!“, erklärte NAbg. Christian Hafenecker, MA.
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