„Heimat Fremde Heimat“ über europäisches Projekt „Matilde“ zu Migration im ländlichen Raum

Außerdem am 20. November um 13.30 Uhr in ORF 2: Polizei und Diversität; Malarina im Porträt

Wien (OTS) – Stefan Ribitsch präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 20. November 2022, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

„Matilde“ über Migration im ländlichen Raum

Die Zukunft des Zusammenlebens im ländlichen Raum aufgrund von Migration hat das groß angelegte europäische Projekt namens „Matilde“ untersucht. Nun wurden in Villach die Ergebnisse der Erhebungen präsentiert. Die Untersuchungen in zehn Ländern zeigen, dass Migration die Bevölkerungen stabilisiert und zu ihrer Verjüngung beiträgt. Sie birgt Innovationspotenziale und belebt die grenzüberschreitende Unternehmenstätigkeit. Migration sei auch das wirksamste Rezept gegen den Schwund von Arbeitskräften in allen Wirtschaftssegmenten. Ein Bericht von Sabina Zwitter.

Polizei und Diversität

Die Meinungen über die Polizei gehen auseinander, zumindest auf den Straßen von Wien-Favoriten: Einerseits würde diese ein Sicherheitsgefühl vermitteln, andererseits klagen Menschen mit Migrationsbiografie über mutmaßlich rassistische Vorfälle seitens der Polizei. Auch bei der Anti-Rassismus-Stelle ZARA gehen jährlich Dutzende Vorwürfe über angebliche Diskriminierung durch Polizistinnen und Polizisten ein. Im Wiener Polizeireferat für Diversität soll für ein konfliktfreies Zusammenleben zwischen der Exekutive und der Bevölkerung gesorgt werden. Mit der Initiative „Wien braucht dich“ der Landespolizeidirektion Wien sollen nun mehr Menschen mit Migrationsbiografie für den Polizeiberuf gewonnen und damit auch Mehrsprachigkeit und Diversität in den eigenen Reihen gefördert werden, wie Samuel Mago berichtet.

Malarina mit „Serben sterben langsam“

Unter dem Titel „Serben sterben langsam“ ist derzeit das erste Kabarettprogramm von Marina Lacković auf den Kabarettbühnen Österreichs zu sehen. Mit der Kunstfigur „Malarina“ erschuf die junge Satirikerin eine politikverdrossene Serbin voller Stereotypen, die als Arbeitsmigrantin in Wien lebt. Das Programm handelt von Assimilation und Integration sowie von der unüberwindbaren Trauer nach der Ibiza-Affäre. In der kritischen Politsatire nimmt Marina Lacković, die im Frühjahr den renommierten Kleinkunstpreis „Salzburger Stier 2023“ erhält, gekonnt auch ihre eigene Community auf die Schaufel. Ein Bericht von Samuel Mago.

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