
„Eco“ über umstrittene Geschäfte – wie österreichische Unternehmen bei der WM in Katar verdienen
Außerdem am 24. November um 22.30 Uhr in ORF 2: Zahltag für Energiekonzerne – wie der Staat Milliarden an Übergewinnen abschöpft
Wien (OTS) – Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 24. November 2022, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:
Umstrittene Geschäfte: Wie österreichische Unternehmen bei der WM in Katar verdienen
Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar hat begonnen. Acht Stadien, Hotels, ganze U-Bahn-Linien und ein Flughafen wurden für die bisher teuerste WM aus dem Wüstenboden gestampft. Österreich spielt zwar nicht mit, ist aber indirekt dabei: Mehr als 20 heimische Unternehmen haben auf Baustellen mitgearbeitet oder liefern ihre Produkte und ihr Know-how nach Katar. Das profitable Geschäft könnte ein Grund zum Feiern sein, wären da nicht mutmaßlich Tausende tote Wanderarbeiter, die im Zuge der Bauarbeiten ums Leben kamen. Bericht: Emanuel Liedl
Zahltag für Energiekonzerne: Wie der Staat Milliarden an Übergewinnen abschöpft
Österreichs Wirtschaft und Haushalte leiden unter den Folgen des Ukraine-Krieges, nicht aber die Energieversorger. Sie machen Milliardengewinne, die sie nicht ihrem Geschick, sondern den massiv gestiegenen Öl-, Gas- und Strompreisen verdanken. Diese werden nun in Österreich abgeschöpft. Ein Teil der sogenannten Übergewinne soll in die Staatskasse fließen und mit bis zu vier Milliarden Euro zur Finanzierung der vielen Entlastungspakete beitragen. Für die einen ist diese Abschöpfung zu hoch und ein Willkürakt, für die anderen viel zu niedrig. Hat die Regierung ein faires Modell entwickelt, oder kommen die Konzerne dank zahlreicher Schlupflöcher zu glimpflich davon? Bericht: Hans Hrabal, Johannes Schwitzer-Fürnsinn
Künstliche Intelligenz: Wie Technik die Wirtschaft verändert
Sie gilt als Wunderwaffe der modernen Technologie: Mit Künstlicher Intelligenz (KI) sollen Computer dem menschlichen Denken nahekommen und den Menschen dadurch in vielen Bereichen ersetzen. In den vergangenen Jahren wurden hier gewaltige Fortschritte gemacht, sei es bei der Sprach- und Gesichtserkennung, selbstfahrenden Autos oder hochentwickelten Industrieproduktionen. Mit KI, so die Hoffnung vieler Fachleute, kann Europa der internationalen Billigkonkurrenz und dem heimischen Arbeitskräftemangel trotzen. Und tatsächlich findet diese Technologie in der Wirtschaft immer mehr Anwendungsbereiche. Die Potenziale werden allerdings nicht ausgeschöpft, kritisieren Expertinnen und Experten. Gerade in Österreich fällt es immer noch schwer, die Ergebnisse von Forschung auf das Wirtschaftsleben zu übertragen. Bericht: Robert Uitz-Dallinger
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