Olischar ad Heumarkt: Welterbe-konforme Lösung weiterhin ausständig

Wien muss endlich runter von der roten Liste – Managementplan kein taugliches Mittel um derartige Entwicklungen zu verhindern

„Eine Welterbe-konforme Lösung in der Heumarkt-Causa ist weiterhin ausständig und aktuell sind offensichtlich auch keinerlei Bestrebungen seitens der Stadtregierung erkennbar. Das muss sich endlich ändern“, so die Planungssprecherin der Wiener Volkspartei Gemeinderätin Elisabeth Olischar.

Auch in der heutigen Fragestunde des Wiener Gemeinderats habe Stadträtin Sima nur ausweichend geantwortet und auf den Landtagspräsidenten Ernst Woller verwiesen. Aus dieser Wortmeldung lässt sich der Schluss ziehen, dass Stadträtin Sima am Ausgang des Prozesses bzw. dem Erhalt des Weltkulturerbes bereits zweifelt. „Anstatt lediglich zu sagen „Ernst du wirst das gut hinbringen“ sind konkrete Maßnahmen gefragt um von der roten Liste runter zu kommen“, so Olischar weiter.

Auch der Managementplan, der letztes Jahr im November von Rot und Pink beschlossen werden, spreche die Heumarkt-Symptome“ überhaupt nicht an und sei kein taugliches Mittel um derartige Entwicklungen in Zukunft zu verhindern. Auch der EuGH-Generalanwalt bzw. sehr wahrscheinlich auch in weiterer Folge der EuGH erkennt, dass gerade im Umfeld von Welterbestätten eine genaue Prüfung und Vorsicht bei städtebaulichen Projekte geboten ist.

„Es muss nun endlich ein Schlussstrich gezogen werden und am Ende eine Welterbe-konforme Lösung garantiert werden. Und darüber hinaus braucht es wohlüberlegte Pläne, damit sich ein derartiger Fall einfach nicht wiederholen kann“, so Olischar abschließend. 

Die Wiener Volkspartei
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