
Gahr: Südtirol bei der Wiederherstellung des Autonomiestandards von 1992 weiter unterstützen
Verlorene Kompetenzen Südtirols sollen wieder zurückgeholt werden
Am Dienstag tagte der Südtirol-Unterausschuss zum dritten Mal seit Beginn der laufenden Legislaturperiode. Der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher stand den Abgeordneten im Ausschuss Rede und Antwort. Der Obmann des Südtirol-Unterausschusses Hermann Gahr lud Kompatscher persönlich nach Wien.
Für Hermann Gahr ist Südtirol ein wichtiger Partner. „Wir sind nicht nur Nachbarn, wir sind auch Freunde und Verbündete. Die Schutzfunktion ist ein klarer Auftrag, dass Südtirol mit einer kräftigen Stimme im österreichischen Parlament vertreten ist. Im Regierungsprogramm haben wir uns klar dazu bekannt, dass Österreich auch in Zukunft die Schutzfunktion gegenüber Südtirol wahrnehmen wird und Südtirol bei der Wiedererlangung der seit der Streitbeilegung 1992 verlorengegangenen Autonomiekompetenzen unterstützt.“
Thema im Ausschuss war auch die neue italienische Regierung, von der zuletzt positive Signale betreffend die Autonomie von Südtirol ausgegangen sind. „Dies ist ein wichtiger Schritt, es gilt nun die weiteren Entwicklungen abzuwarten. Es geht insbesondere darum, seit der Streitbeilegung von 1992 verloren gegangene Kompetenzen wieder nach Südtirol zu holen, die Südtiroler Autonomie zu schützen und zu erweitern. Dieses positive Momentum sollte genutzt werden und wir stehen Südtirol hier selbstverständlich bei und werden wo gewünscht und notwendig Unterstützung leisten“, betont Gahr.
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