
Senat der Wirtschaft fordert Energiepreisdämpfung für alle Betriebe noch vor Jahresende
Die langfristigen Energielieferverträge laufen mehrheitlich zum Jahresende aus. Mit den neuen Energiepreisen ab Jänner 2023 werden Unternehmen in die Insolvenz geschickt.
Schon die Energierechnung für Jänner 2023 wird für viele ein Schock. Spätestens im März werden viele Unternehmen zusperren müssen, es sei denn, sie sorgen jetzt schon vor, durch:
* Anlage von erheblichen finanziellen Reserven (rechnen Sie mit einer mehr als Vervierfachung der jährlichen Energierechnungen)
* Anpassung der Preisstruktur der eigenen Produkte und Dienstleistungen, so man sich dies Wettbewerbsgefüge überhaupt leisten kann
* Suche nach einem günstigeren Betriebsstandort
Senats-Vorsitzender HANS HARRER betont: „_Die Bundesregierung muss noch vor Jahresende Maßnahmen treffen, um die Energierechnung insbesondere jener mittelständischen Betriebe, die ihren Standort nicht einfach verlegen können, aber auch aller anderer Unternehmen abzufedern. Wir müssen verhindern, dass die tragende Säule unserer Gesellschaft ins Ausland abwandert!_“
Der Senat der Wirtschaft hebt dabei die von ihm schon im Sommer vorgeschlagene europaweite Subventionierung von Gaskraftwerken, finanziert durch eine zeitlich begrenzte staatliche Abschöpfung für „unethische“ Zugewinne, als wichtigste empfohlene staatliche Maßnahme hervor. ZUM VORSCHLAGSPAPIER: hier klicken.
Gleichzeitig unterstützt der Senat der Wirtschaft die von Wirtschaftskammer Wien, Stadt Wien und Industriellenvereinigung Wien ausgearbeiteten Forderungen wie unter anderem:
SENAT DER WIRTSCHAFT
Mahdi Allagha
Mitglied der Geschäftsleitung
presse@senat.at
+43-664 887 333 11
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender