
Umweltdachverband: EU-Notverordnung zum beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren gefährdet Naturreichtum!
– EU-Energieminister:innen wollen Artenschutz während UN-Weltnaturkonferenz aushebeln
KLIMA- UND BIODIVERSITÄTSKRISE KÖNNEN NUR GEMEINSAM BEWÄLTIGT WERDEN
Ausgerechnet während auf der UN-Weltnaturkonferenz in Montreal ein neuer globaler Pakt ausgehandelt wird, um den dramatischen Rückgang der Biodiversität einzudämmen, soll der EU-Sonderenergieministerrat am kommenden Dienstag, 13. Dezember, in Brüssel eine so genannte Notverordnung beschließen, die geltendes Recht für Artenschutz aushebeln würde. „Im Artikel 2 der Verordnung wird per Gesetz ein überwiegendes öffentliches Interesse an der Planung, dem Bau und dem Betrieb von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie verankert, das de facto den Lebensraum- und Artenschutz gemäß Vogelschutz- und FFH-Richtlinie aushebelt und das europaweite Natura-2000-Schutzregime Preis gibt. Damit laufen wir nicht nur Gefahr, die großen Errungenschaften des Umweltschutzes auf europäischer Ebene dem exzessiven Energiebedarf zu opfern, sondern sägen auch am eigenen Ast – denn Biodiversität ist unsere Lebensgrundlage!“, betont _FRANZ MAIER_, Präsident des Umweltdachverbandes.
Klimawandel und Artensterben – nur gemeinsame Lösungen sind gute Lösungen!
Umweltdachverband, Dr.in Sylvia Steinbauer, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, +43140113-21, sylvia.steinbauer@umweltdachverband.at, https://www.umweltdachverband.at
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