
aws Prototypenförderung: 26 Projekte werden unterstützt
Das Förderprogramm „Vorsprung durch Wissenstransfer in MINT/LifeScience“ unterstützt herausragende Prototypenprojekte an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen.
Die österreichischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind wichtige Orte der Innovation. In Form der anwendbaren Ergebnisse zeigen diese nicht nur wissenschaftliche Expertise, sondern gleichzeitig auch großes wirtschaftliches Potenzial. Dennoch gilt es gerade in der Anfangsphase, bei der Umsetzung von Forschungsresultaten in vermarktbare Produkte, eine Reihe von Herausforderungen zu meistern. Vielen Projektteams fehlt es an finanziellen und personellen Ressourcen, um die Funktionalität der Innovation nachzuweisen.
Mit der aws Prototypenförderung werden Projekte in dieser frühen Phase unterstützt. In der aktuellen Förderungsrunde wurden 17 Projekte von einer Expert*innen-Jury für eine Förderung empfohlen. Die Förderungszusagen betragen mehr als 680.000 Euro. Insgesamt wurden heuer damit 26 Projekte mit einer Förderungssumme von mehr als 1,1 Mio. Euro unterstützt.
VERWERTUNGSMÖGLICHKEITEN STEIGERN
Bei der aws Prototypenförderung werden Projekte mit bis zu 50.000 Euro unterstützt. Damit können Finanzierungslücken geschlossen und wichtige Impulse für den Wissenstransfer von akademischen Forschungsergebnissen in Richtung wirtschaftlicher Verwertung gesetzt werden. Gefördert wird der Nachweis der technischen Machbarkeit von Forschungsergebnissen. Damit werden wirtschaftliche Verwertungsmöglichkeiten für patentierte und potenziell patentfähige Innovationen signifikant gesteigert.
Die geförderten Projekte decken ein breites Technologiespektrum ab und reichen von einer neuen digitalen Anwendung in der Landwirtschaft über verbesserte Solarkollektoren, einer innovativen Wasserstofftechnologie oder einer besseren Messmethode für den Verschleiß von Sägebändern bis hin zu medizinischen Anwendungen, wie z.B. die Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung von Fettleibigkeit, Pilzerkrankungen oder Schmerz.
AUSWAHL AN GEFÖRDERTEN PROJEKTEN:
ABFALL ZU ABWASCH: HERSTELLUNG BIOBASIERTER TENSIDE
Tenside sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind nicht nur in Wasch- und Reinigungsmitteln enthalten, sondern auch wichtige Bestandteile in Farben, Kosmetika, in der Lebensmittelherstellung. Tenside werden in der chemischen-, pharmazeutischen- und der Agrarindustrie eingesetzt. Großteils basieren diese aber auf fossilen Rohstoffen und werden nicht nachhaltig produziert. Nur circa fünf Prozent der weltweiten Tenside gelten als vollständig biobasiert. Hier setzt das Prototypen-Projekt der Universität Graz an. Mittels grüner Chemie sollen aus Abfällen und Nebenströmen neuartige und biobasierte Tenside hergestellt werden. Die entwickelten Synthesestrategien reduzieren anfallende Nebenprodukte deutlich.
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