Zum Weltfrauentag: „WELTjournal“-Reportage „Iran – Frau, Leben, Freiheit“ am 8. März um 22.30 Uhr in ORF 2

Danach im „WELTjournal +“: „Born in Evin – Geboren in einem iranischen Gefängnis“

Wien (OTS) – Im Rahmen des ORF-Schwerpunkts zum Weltfrauentag (Details unter presse.ORF.at) zeigt das „WELTjournal“ – präsentiert von Christa Hofmann – am Mittwoch, dem 8. März 2023, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Iran – Frau, Leben, Freiheit“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Born in Evin – Geboren in einem iranischen Gefängnis“.

WELTjournal : „Iran – Frau, Leben, Freiheit“

Seit fast einem halben Jahr gehen mutige Iranerinnen und Iraner gegen das Regime ihres Landes auf die Straße. Was als Protest nach dem gewaltsamen Tod der jungen Jina Mahsa Amini begonnen hatte, ist mittlerweile zur größten Herausforderung für die Führung in Teheran geworden: Denn obwohl das Mullah-Regime brutal gegen die Demonstrantinnen und Demonstranten vorgeht, zahllose Menschen getötet oder inhaftiert und hingerichtet wurden, nehmen die Proteste kein Ende. „WELTjournal“-Reporterin Isabella Purkart hat mit Iranerinnen gesprochen, die für ein Leben in Freiheit riskieren, verhaftet, gefoltert oder getötet zu werden. „Wenn wir aus dem Gefängnis entlassen werden, landen wir nur in einem noch größeren Gefängnis“, sagt eine der Frauen im Interview. Außerdem kommen Exil-Iranerinnen zu Wort, die den Aufstand ihrer Landsleute aus der Ferne unterstützen und akribisch dokumentieren: die Austro-Iranerin Shoura Hashemi, die täglich die neuesten Informationen über die Revolution auf Twitter stellt, die Deutsch-Iranerin und langjährige Leiterin des ARD-Büros in Teheran Natalie Amiri und die iranische Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi, die im Exil in Großbritannien lebt.

WELTjournal +: „Born in Evin – Geboren in einem iranischen Gefängnis“

Traumata, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, sitzen tief und machen viele Fragen unaussprechlich. Filmemacherin und Schauspielerin Maryam Zaree lebt in Deutschland. Ihre Familie stammt aus dem Iran. Nach Jahrzehnten des Schweigens will sie etwas über die Geschichte ihrer Herkunft erfahren. Maryam Zaree wird 1983 als Tochter einer politischen Gefangenen im berüchtigten Gefängnis Evin geboren. Als sie zwei Jahre alt ist, flieht ihre Mutter, die heutige Bürgermeisterin von Frankfurt, mit ihr nach Deutschland. In der Familie wird nie über die Zeit nach dem Sturz des Schahs gesprochen. Die Verfolgung unzähliger politischer Gegner durch das neue islamische Regime wird nicht thematisiert. „WELTjournal +“ zeigt die Fernsehfassung des Kinofilms „Born in Evin“. In ihrem Regiedebüt sammelt Maryam Zaree Erinnerungen, spricht mit Menschen, die wie sie im Gefängnis Evin geboren wurden, und versucht Antworten auf Fragen zu finden, die ebenso politisch wie persönlich sind. Eine emotionale Spurensuche, die aufzeigt, welche weitreichende persönliche Konsequenzen Verfolgung und Gewalt haben, wenn die Täter bis heute an der Macht sind.

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