Caritas ortet „Politbremsen bei Mietpreis-Debatte“

Schwertner warnt vor Zunahme von Delogierungen: „Problem steigender Mieten ist existenzbedrohend. Wer Anstieg von Armut und Obdachlosigkeit verhindern will, muss jetzt handeln.“

Klaus Schwertner, Caritasdirektor der Erzdiözese Wien, warnt vor „Politbremsen in der aktuellen Mietpreis-Debatte“: „Die Zeit für Lösungen wird knapp! Wer ernsthaft glaubt, in der aktuell kritischen Situation wären politische Kuhhandel angebracht, verkennt, wie hoch der finanzielle Druck für viele Menschen bereits heute ist.“ Schwertner verweist etwa auf 11.000 Beratungsgespräche, die im vergangenen Jahr allein in der Caritas-Sozialberatungsstelle in Wien geführt wurden: „Der Großteil der hilfesuchenden Menschen muss bereits mehr als 50 Prozent des verfügbaren Einkommens für Miet- und Energiekosten aufbringen. Kein anderes Thema beschäftigt die Menschen mehr als das Problem nicht leistbarer Mieten und Energiekosten. Wenn die Politik hier nicht rasch zusätzliche Maßnahmen setzt, wird sich diese Situation in naher Zukunft weiter verschärfen.“ 

Martin Gantner
Leitung Kommunikation Caritas Erzdiözese Wien
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martin.gantner@caritas-wien.at

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