SPÖ-Muchitsch: „Kinderarmut ist besonders in einem reichen Land wie Österreich eine Zumutung – beenden wir sie!“

SPÖ-Sozialsprecher sieht tragische Auswüchse des Regierungsversagens in der Teuerungskrise

SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch ist angesichts der Erhebung der Volkshilfe zur Armutsbetroffenheit von Kindern in Österreich – laut Statistik Austria waren das im Jahr 2021 368.000 Kinder – extrem betroffen. „Kinderarmut ist ganz besonders in einem reichen Land wie Österreich eine Zumutung – beenden wir sie. Jedes einzelne Kind, das in Armut leben muss, ist eines zu viel!“, so Muchitsch am Montag. Es komme einer der besonders tragischen und dramatischen Ausflüsse des Regierungsversagens angesichts der Teuerungskrise zum Vorschein. Muchitsch: „Die Regierung setzt mittlerweile anderthalb Jahre auf eine falsche Politik, auf eine Politik der Einmalzahlungen. Diese Politik vereint das Schlechteste aus allen Welten. Einmalzahlungen verpuffen, sind nicht treffsicher, kosten viel Geld, senken aber keinen einzigen Preis und Erhöhen am Ende außerdem die Inflation. Darunter leiden besonders armutsgefährdete Familien und Haushalte.“ ****

Es braucht, ist sich Muchitsch sicher, „ein Gesetz, das Armut verhindert“. Die SPÖ will ein Gesetz, das sich zum Ziel setzt, Armut in Österreich zu verhindern. Konkret wolle man das Sozialhilfe-Grundsatzgesetz dahingehend überarbeiten, dass Leistungsansprüche aus diesem Gesetz so ausgestaltet sind, dass sie ein menschenwürdiges Leben in Österreich garantieren. Im Besonderen muss Kinderarmut verhindert werden. „Das ist im Übrigen nicht nur eine Frage der politischen Haltung, sondern eine, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den Arbeitsmarkt und Wirtschaftsstandort der Zukunft berührt. Die Kinderarmut von heute ist die Krankheit, die Ausgrenzung und auch der Arbeitskräftemangel von morgen“, so Muchitsch. (Schluss) lk/bj

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