NEOS zum Weltgesundheitstag: Psychotherapie darf keine Frage des Geldes sein

Fiedler: „Physische und psychische Schmerzen sind gleich zu behandeln. Eine gebrochene Seele tut nicht weniger weh als ein gebrochener Arm.“

„Wenn wir an Gesundheit denken, denken wir an den Körper, nicht an die Seele“, sagt NEOS-Gesundheitssprecherin Fiona Fiedler und fordert anlässlich des morgigen Weltgesundheitstages, dass die Kosten für Psychotherapie endlich zur Gänze von den Krankenkassen übernommen werden. „Gerade in Zeiten hoher Inflation sollte niemand besorgt sein, ob er oder sie oder die Eltern sich eine Behandlung auch leisten können. Diese Behandlungen sind notwendig, sehr oft lebensnotwendig.“ 

Psychische Hilfe und eine Heilung auf Krankenkassenkosten seien zudem kein frommer Wunsch, sondern ein Recht, stellt Fiedler klar. „Schließlich zahlen wir alle schon seit 30 Jahren einen höheren Sozialversicherungsbeitrag für Psychotherapie. Und trotzdem bekommt man nach wie vor nur einen Bruchteil der Behandlungskosten von der Krankenkasse zurück. Das ist ungerecht. Wie kommen die Leute dazu, für eine Leistung zu zahlen, die sie dann nicht bekommen? Damit muss Schluss sein.“ 

Deshalb haben NEOS auch eine parlamentarische Petition gestartet, die die Übernahme der Kosten für Psychotherapie durch die Krankenkassen fordert. „Bis heute haben bereits mehr als 6000 Menschen unterschrieben. Das zeigt, dass das Thema nicht länger unter den Tisch gekehrt werden kann und die Regierung endlich handeln muss. Für uns NEOS ist klar: Physische und psychische Schmerzen sind gleich zu behandeln. Eine gebrochene Seele tut nicht weniger weh als ein gebrochener Arm.“

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