Welt-Roma-Tag: Volksgruppen spiegeln Vielfalt Österreichs wider

Inklusion von Roma und Sinti als besonderes Anliegen des österreichischen Parlaments

Am 8. April 1971 fand in London der erste Welt-Roma-Kongress statt. Das war der Start für die Roma-Bürgerrechtsbewegung. Seither gibt es am 8. April weltweit Aktionsveranstaltungen, um auf die Lage dieser Minderheit aufmerksam zu machen.

Auch 30 Jahre nach der Anerkennung der Roma durch die Republik Österreich sind Mitglieder dieser Minderheit noch immer mit Ausgrenzung, Diskriminierung und Antiziganismus konfrontiert. „Roma und Sinti gelten als eine der am meisten verfolgten Gruppen der Menschheitsgeschichte. Trotz ihrer offiziellen Anerkennung als Volksgruppe vor 30 Jahren ist ihre gesellschaftliche Integration noch nicht abgeschlossen“, sagt Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka. Für Sobotka spiegeln Volksgruppen die sprachliche und identitätsstiftende Vielfalt Österreichs wider: „Ihre Inklusion ist dem Parlament ein besonderes Anliegen.“

Im Jänner dieses Jahres sprach sich der Nationalrat einstimmig für die Einführung eines nationalen Gedenktags (PK Nr. 92/2023) für Roma und Sinti aus: Jeweils am 2. August soll der Roma und Romnja sowie Sinti und Sintizze gedacht werden, die vom NS-Regime verfolgt und ermordet wurden.

Am 17. Mai findet im Parlament eine Veranstaltung unter dem Titel „1993-2023 – 30 Jahre Anerkennung der Roma als Volksgruppe in Österreich“ statt. (Schluss) red

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