Grüne Wien/Ellensohn zu Wiederkehr in U-Kommission: Vizebürgermeister ohne Transparenz und Bürgermeister schweigen sich 44 Tage an

„Ex-Transparenzstadtrat Wiederkehr wusste nichts von den Problemen der Wien Energie, war für nix zuständig und hat sich auch nicht weiter um Infos gekümmert. So muss man die Aussagen von Christoph Wiederkehr in der heutigen Untersuchungskommission Wien Energie zusammenfassen“, bilanziert Klubobmann der Grünen Wien, David Ellensohn die heutige Zeugenaussage des Vizebürgermeisters. „In überraschender Offenheit gibt Wiederkehr zu, absolut nichts gewusst zu haben. Er gibt auch zu, sich nicht weiter darum gekümmert zu haben, Informationen zu bekommen. Er hat offensichtlich alles geglaubt, was ihm erzählt wurde“, so Ellensohn.

Besonders fassungslos macht die Grünen, dass es zwischen der ersten Notkompetenz am 15. Juli und dem sogenannten „Black Friday“ am 26. August kein einziges Gespräch zwischen dem Bürgermeister und dem Vizebürgermeister gegeben hat. Die vollen Terminkalender taugen hier nicht als Ausrede. „Es ging hier schließlich mit 700 Millionen Euro um die höchste Notkompetenz, die in dieser Stadt zumindest in den letzten 20 Jahren gezogen wurde. Dass es hier keine Gespräche zwischen den regierenden Koalitionschefs gab, ist wirklich schwer nachvollziehbar.

“Wiederkehr hat sich auch nicht selbst darum gekümmert, irgendwen zu informieren – kein Gremium, nicht die Öffentlichkeit, niemanden. Das ist eines “Transparenz”stadtrates nicht würdig. Durch die wochenlange Nicht-Information wurde das Vertrauen der Bevölkerung in die Wiener Stadtregierung verspielt“, so Ellensohn.

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