FERNSEHFONDS AUSTRIA: 1. Fördertermin 2023 zeigt Erfolg des Filmstandortgesetzes – mit Grafiken

RTR-Fernsehfilmförderung unterstützt 46 Dokumentationen, 16 internationale und vier nationale Fernsehfilm- und Serien-Koproduktionen

Zum ersten Einreichtermin des Jahres 2023, bilanziert der beim FACHBEREICH MEDIEN DER RUNDFUNK UND TELEKOM REGULIERUNGS-GMBH (RTR MEDIEN) eingerichtete FERNSEHFONDS AUSTRIA mit heute veröffentlichten, positiven FÖRDERENTSCHEIDUNGEN FÜR 66 FILM-, SERIEN- UND DOKUMENTAR-PROJEKTE in Höhe von knapp 10,2 Millionen Euro. Dabei zeigen die in Folge des FILMSTANDORTGESETZES 2023 neu definierten Zuständigkeiten der RTR-Fernsehfilmförderung bereits starke Wirkung. Erstmals seit Bestehen des FERNSEHFONDS AUSTRIA konnten DOKUMENTATIONEN bereits im ersten Einreichtermin eines Jahres Förderzusagen von insgesamt knapp 3,4 MILLIONEN EURO zugesprochen werden und damit um gut 1 Million Euro mehr als in den jeweiligen vergangenen Förderjahren in allen Einreichterminen zusammen.

„Möglich wurde diese positive Entwicklung zugunsten kulturell und bildungspolitisch oft anspruchsvoller Produktionen durch die Schärfung unseres Auftrages in Folge des Filmstandortgesetzes 2023“, sagt WOLFGANG STRUBER, GESCHÄFTSFÜHRER DER RTR MEDIEN. „Mit der klaren Zuständigkeit des FERNSEHFONDS für Produktionen mit Gesamtherstellungskosten von bis zu 1,8 Millionen Euro, sind wir im Segment darüber zunächst entlastet“, erläutert Struber die neuen Voraussetzungen. „Andererseits läuft die Nachfrage nach dem beim FERNSEHFONDS neu eingerichteten ´EXZELLENZBONUS´, den wir in Kombination mit dem Filmfördermodell FISA+ für große, nationale und internationale Produktionen vergeben, ebenfalls hervorragend an“, so Struber. „Hier wurden bereits jetzt, im ersten der heuer vorgesehen drei Einreichtermine, rund 6,8 MILLIONEN EURO abgerufen und damit mehr als die Hälfte der 13,5 Millionen Euro, die dem FERNSEHFONDS insgesamt per anno zur Verfügung stehen.“

So werden aus dem EXZELLENZBONUS nun 7 SERIEN und 13 FILME gefördert. 46 DOKUMENTATIONEN erhalten die klassische Herstellungsförderung des FERNSEHFONDS AUSTRIA, der damit nach Abstimmung mit dem zuständigen Fachbeirat insgesamt rund 75 % DES JAHRESBUDGETS ausschüttet. Auch wenn Dokumentar-Projekte zahlenmäßig deutlich überwiegen und so viel Förderung erhalten wie noch nie in einem Jahr, fließen rund 6,8 Millionen Euro und damit 67 % der jetzt zugesagten Förderungen in Höhe von 10,2 Millionen Euro in den neu geschaffenen Exzellenzbonus.
„Bereits nach den ersten drei Monaten dieses Jahres zeichnete sich der Erfolg des neuen Filmstandortgesetzes mit seinem Versprechen ungedeckelter Mittel bei FISA+ und der Aussicht auf den Exzellenzbonus des FERNSEHFONDS AUSTRIA in einer starken, internationalen Resonanz ab“, sagt Wolfgang Struber.

Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH
Andreas Kunigk
Pressesprecher RTR Medien und KommAustria
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