SPÖ-Schieder: Transiteinigung der Anrainerregionen ist ein Durchbruch!

Güterverkehr europaweit ökologisieren – Transitlawine nachhaltig stoppen

SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder, Mitglied im Verkehrsausschuss des EU-Parlaments, begrüßt die heutige Absichtserklärung der Landeshauptleute von Tirol, Südtirol und Bayern für ein Digital-Management des Transitverkehrs entlang der Brennerroute. „Die Anrainerregionen entlang der vom Transit schwer belasteten Brennerroute zeigen heute klar die Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit, das vorgeschlagene digitale Verkehrsmanagement kann ein erster Schritt zu einer nachhaltigen Lösung des Transitproblems werden. An diesem gemeinsamen und koordinierten Vorgehen sollten sich die jeweiligen nationalen Regierungen in Deutschland, Österreich und Italien ein Beispiel nehmen und die Einrichtung eines gemeinsamen Verkehrsmanagementsystems ermöglichen. Wie in der Vergangenheit mit Drohungen und Klagen aufeinander loszugehen, ist nicht der richtige Weg. Um den Güterverkehr langfristig zu ökologisieren reichen einseitige regionale und nationale Maßnahmen nicht aus, wir müssen länderübergreifend und auf EU-Ebene zusammenarbeiten. Der Wechsel des Tiroler Verkehrsressorts zur SPÖ unter René Zumtobel hat hier entscheidend dazu beigetragen, dass endlich wieder Bewegung in eine seit Jahren festgefahrene Situation kommt. Und das gibt Hoffnung, dass das auch in anderen Bereichen, wie der besseren Koordinierung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen entlang der Brennerroute gelingt.“ ****

Schieder weiter: „Auch auf EU-Ebene gibt es einiges zu tun. Denn der immer weiter wachsende LKW-Verkehr bedeutet nicht nur in Tirol jeden Tag mehr Lärm, mehr Staus und schlechte Luft. Die EU muss endlich die Rahmenbedingungen schaffen, um die ungleichen Wettbewerbsbedingungen zwischen Schiene und Straße auszugleichen. Jede Tonne, die statt auf einem LKW auf einem Güterzug durch Europa rollt, verringert ihre CO2-Bilanz um den Faktor 100. Aber solange sich das nicht im Preis widerspiegelt, wird es kein Umdenken geben. Hier ist die die EU noch viel zu zögerlich, gegen die mächtige Frächterlobby vorzugehen und ignoriert die Anliegen schwer belasteter Regionen. Der freie Warenverkehr darf nicht wichtiger sein, als die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen.“ (Schluss) up

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