
„Heimat Fremde Heimat“: Pausensprache Deutsch und eine Menschenrechtsexpertise aus Südtirol
Außerdem am 16. April um 13.30 Uhr in ORF 2: „Weitblicke“ mit Herbert Grönemeyer
Wien (OTS) – Marin Berlakovich präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 16. April 2023, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:
Pausensprache Deutsch
Bereits seit einigen Jahren kommt die Diskussion rund um Deutsch als einzige Pausensprache immer wieder auf. Laut dem Staatsvertrag von St. Germain, der in Österreich im Verfassungsrang steht, ist die Garantie eines freien Sprachgebrauchs jenseits von Ämtern eigentlich gesichert. Nichtsdestotrotz sorgt die schwarz-blaue Landesregierung in Niederösterreich neuerdings mit einem Vorstoß zur Förderung des Deutschen in Pausen und im Schulhof für Proteste. Durch ein Schlupfloch soll etwa die Schulautonomie dafür genutzt werden, diese Idee umzusetzen. Schülerinnen und Schüler auf zweisprachigen Gymnasien, die Bundesschülervertretung und auch Verfassungsjuristinnen und -juristen schlagen Alarm. Eine Reportage von Samuel Mago und Sabina Zwitter.
Menschenrechtsexpertise aus Südtirol
Im Rahmen des „Heimat Fremde Heimat“-Medienprojekts „Interkulturelle CLAUS-Tandems“ haben junge Journalistinnen und Journalisten aus den Reihen der österreichischen Volksgruppen gemeinsam mit Redakteurinnen und Redakteuren der ORF-Minderheitenredaktion Südtirol besucht. Innerhalb von zwei Tagen wurde in zahlreichen Gesprächen der Frage nachgegangen, inwieweit Südtirol in Menschenrechtsfragen Vorbildcharakter hat. Im Interview mit dem Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher, mit Wissenschafterinnen und Wissenschaftern des Forschungszentrums Eurac Research und der Gesellschaft für bedrohte Völker in Bozen erkundeten die Journalistinnen und Journalisten die Südtiroler Autonomie, den europäischen Minderheitenschutz und die Situation der Bozner Sinti. Ein Bericht von Adriana Jurić, Samuel Mago und Sabina Zwitter.
„Weitblicke“ mit Herbert Grönemeyer
Der Musiker Herbert Grönemeyer wird von Menschen aus unterschiedlichen Gesinnungslagern respektiert. Seine Haltung für Menschenrechte, etwa das Recht auf Flucht, ist getragen vom Verständnis für den Menschen mit seinen guten und schlechten Seiten. Im Interview für die „Heimat Fremde Heimat“-Sendereihe „Weitblicke“ erklärt Herbert Grönemeyer, dass sein Einsatz für jene, die von zu Hause flüchten, in seiner eigenen Familiengeschichte begründet ist. Diese Empathie ist auch der Hauptpfeiler in Grönemeyers neuem Album „Das ist los“. Sabina Zwitter hat den Künstler getroffen.
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