
FPÖ – Kickl: Kahlschlag im Gesundheitswesen nimmt immer größere Ausmaße an!
Bei Corona wurde das Geld mit beiden Händen zum Impf- und Testfenster hinausgeworfen, bei Regelversorgung wird gespart
Beinahe tagtäglich berichten Medien über Versorgungsengpässe in Spitälern, gesperrte Betten wegen Personalmangels, monatelange Wartezeiten auf Routineoperationen und vieles mehr. Erst jüngst war die Pulmonologie am Uni-Klinikum Graz wegen Personalmangels von der Schließung bedroht. „Während bei Corona diese schwarz-grüne Regierung das Geld mit beiden Händen zum Impf- und Testfenster hinausgeworfen hat, wird bei der Regelversorgung gespart. Der Krankenanstaltenfinanzierungsbeitrag des Bundes ist 2020 und 2021 gesunken. Es müssen 150 Millionen Euro als Sonderfinanzierung bereitgestellt werden, nur um den Status quo halten zu können. Das ist ein Versagen des Bundes und eine Schande für ein Land, das sich rühmt, eines der besten Gesundheitssysteme zu haben“, erklärte heute FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl.
Im morgigen Gesundheitsausschuss des Parlaments werde die FPÖ einen Antrag auf Bereitstellung dieser 150 Millionen Euro einbringen. „Dann werden wir sehen, ob dieser Regierung die Absicherung der Gesundheitsversorgung wirklich ein Anliegen ist. Während es nämlich in der Finanzierung kracht, gibt es bei Corona weiterhin kein Ende der Zahlungen. Obwohl die Lager mit Impfstoffen randvoll sind, sollen heuer weitere 12,4 Millionen Impfstoffdosen um 300 Millionen Euro gekauft werden. Der Corona-Testwahnsinn hat insgesamt 4,8 Milliarden Euro verschlungen. In diesem Fall spielt das Geld keine Rolle – und gleichzeitig fehlt aber medizinisches Personal an allen Ecken und Enden“, kritisierte der FPÖ-Bundesparteiobmann.
Schon seit Herbst 2020 weise die FPÖ auf die eklatante finanzielle Unterversorgung im Spitalsbereich hin und forderte von der schwarz-grünen Regierung Konzepte zur Attraktivierung des Gesundheitsbereiches, eine Ausbildungsoffensive sowie die gezielte Suche nach neuen Mitarbeitern ein. Kickl: „In den letzten drei Jahren war diese Regierung für alles, was nicht mit Corona zu tun hatte, nicht zugänglich – das muss sich sofort ändern!“
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