FPÖ – Vilimsky und Krauss: EU-Visaliberalisierung für den Kosovo ist Einfallstor für Wirtschaftsmigranten
Das EU-Parlament beschloss heute die Visaliberalisierung für den Kosovo, für illegale Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminelle öffnet dies Tür und Tor nach Österreich
Als einen „schwerwiegenden Fehler“ bezeichnete heute der freiheitliche Delegationsleiter im EU-Parlament Harald Vilimsky die heutige Entscheidung des EU-Parlaments, die Visafreiheit für den Kosovo für EU-Staaten zu gewähren. „Der Kosovo ist ein Modellland der Korruption, der Kriminalität und vor allem des illegalen Schlepperwesens nach Österreich“, betonte Vilimsky. Er befürchtet durch die Visaliberalisierung weitere Anreize für illegale Wirtschaftsflüchtlinge und einen Massenexodus von Kosovo-Albanern nach Österreich. „Wir haben bereits 2015 im Rahmen der Flüchtlingskrise einen Ansturm von Kosovaren nach Österreich erlebt. Jetzt erhalten sie durch die EU einen Freifahrtschein nach Europa“, meinte der freiheitliche Delegationsleiter, der auch die ÖVP, die für die Visaliberalisierung gestimmt hat, mit in die Kritik nimmt. „Das doppelte Spiel der ÖVP geht munter weiter. In Österreich verkünden sie eine strengere Einwanderungspolitik forcieren zu wollen und in Brüssel öffnen sie für kosovarische Wirtschaftsflüchtlinge und Bürger eines hoch korrupten Landes alle Schranken“, so Vilimsky.
Zur gleichen Erkenntnis kommt der Klubobmann der Wiener FPÖ, Maximilian Krauss. „Die ÖVP gaukelt den Österreichern etwas von Stabilität und potentiellen Chancen vor. Doch der Kosovo ist ein gescheiterter Staat, der auch nichts in der EU verloren hat“. Zudem betonte Krauss die prekäre und sicherheitspolitisch fragwürdige Lage, in der sich der Kosovo befindet. „Sowohl die Situation in der Grenzregion zu Nordmazedonien als auch die Lage der serbischen Minderheit im Nord-Kosovo ist mehr als nur prekär und könnten das Pulverfass Balkan erneut zum Explodieren bringen“, erklärte der Klubobmann der FPÖ Wien, der weiter anführte, dass Wien die Hauptlast der zu erwartenden Migration tragen wird.
Vilimsky und Krauss forderten ein Stopp weiterer Vorhaben mit dem Kosovo, insbesondere im Rahmen eines möglichen EU-Beitritts des Landes. „Ein Land, das aufgrund von Korruption, Kriminalität, einer ungelösten Minderheitenfrage sowie von einigen Ländern der EU nicht als souveräner Staat anerkannt wird, darf auch im Interesse Österreichs nicht Teil der EU werden“.
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