Sozialwirtschaft sieht positive Ansätze zu Ankündigungen der Regierung zur Pflege

Für Lösung des Personalengpasses sind aber weitere Schritte nötig

Grundsätzlich positiv bewertet die Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ), der größte österreichische Arbeitgeberverband im Sozial und Gesundheitsbereich mit 590 Mitgliedsorganisationen, die heutigen Ankündigungen der Bundesregierung zu Maßnahmen im Pflegebereich.

„Insbesondere die geplanten Änderungen bei der Nostrifizierung, die erweiterten Kompetenzen der Pflegeberufe und die Erleichterungen für die Höherqualifizierung könnten helfen, einen Beitrag zur Linderung der schwierigen personellen Situation im Pflegebereich zu leisten“, so SWÖ-Vorsitzender Erich Fenninger. „Langfristige Lösung ist das natürlich noch keine“.
„Für eine endgültige Bewertung ist es noch zu früh“, so SWÖ-Geschäftsführer Walter Marschitz, „dafür müsste man noch die detaillierten Regelungen abwarten. Leider hat es zum nunmehr wiederholten Mal im Vorfeld keine systematische Einbindung von wichtigen Stakeholdern und ExpertInnen gegeben. Wir hoffen, dass dies bis zur Beschlussfassung noch nachgeholt wird. Beim Corona-Bonus, dem Entgeltzuschuss und der Entlastungswoche hat sich gezeigt, dass durch mangelnde Expertise an sich gut gemeinte Maßnahmen schlecht geregelt wurden.“

SOZIALWIRTSCHAFT ÖSTERREICH
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Geschäftsführer
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