Christina Hirschl wird neue Geschäftsführerin der Silicon Austria Labs

Die Silicon Austria Labs (SAL) bekommen ab 9. Juni 2023 eine neue Geschäftsführung. Die Gesellschafter:innen der SAL, das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), das Land Kärnten, die Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (SFG)  sowie die Upper Austrian Research GmbH (UAR) teilen mit, dass das Unternehmen künftig von Christina Hirschl geleitet wird. Hirschl, die derzeit den Bereich „Sensor Systems“ der SAL leitet, löst damit Gerald Murauer ab, der die SAL aus persönlichen Gründen verlässt.

Die öffentliche Ausschreibung der Geschäftsführungsposition erfolgte im Frühjahr 2023 gemäß Stellenbesetzungsgesetz. Die promovierte Physikerin Christina Hirschl konnte sich nicht zuletzt in den Hearings für die ausgeschriebene Geschäftsführungsposition gegen zahlreiche andere Bewerberinnen und Bewerber durchsetzen.

Die 44-jährige Hirschl besitzt langjährige Erfahrung im Forschungs- und Entwicklungsmanagement sowie im Aufbau, Wachstum und der Leitung großer Teams in der industrieorientierten angewandten Wissenschaft. Es gehöre nach eigenem Bekunden zu ihrer Leidenschaft, „Innovationen zu ermöglichen und unterschiedliche Industriezweige aus verschiedenen Schritten der Wertschöpfungskette miteinander zu verbinden“.

Nach ihrer Promotion an der Universität Wien über Computersimulationen zu „chaotischen Eigenschaften von Flüssigkeiten“ wechselte Hirschl in die Industrie. Mehrere Jahre forschte sie für das Weltraumunternehmen Beyond Gravity bevor sie 2010 als Projektmanagerin im Bereich erneuerbare Energien zur CTR Carinthian Tech Research AG wechselte und dort 2014 zur Bereichsleiterin für Smart Systems avancierte.

Mit der Gründung der Silicon Austria Labs GmbH (SAL) 2019 wurde Christina Hirschl Leiterin der Forschungsabteilung Sensor Systems. SAL ist ein österreichisches außeruniversitäres Forschungs- und Entwicklungszentrum für Elektronik basierte Systeme. Als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Industrie nutzt SAL die neuesten Forschungsergebnisse aus den Bereichen Sensoren, HF und Leistungselektronik, um Produkte, Technologien und Prozesse einfacher, sicherer und effektiver zu gestalten.

„Mikroelektronik ist ein wichtiger Baustein, um die grüne und digitale Transformation weiter voranzutreiben. Mit ihren Forschungsschwerpunkten trägt die SAL dazu bei, Österreich als Standort attraktiver zu machen und gleichzeitig zur Lösung der großen Zukunftsthemen beizutragen. Dass wir für die Besetzung dieser Position eine hochqualifiziere Frau, die sowohl langjährige Erfahrung im technischen Bereich als auch im Management hat, gewinnen konnten, freut mich umso mehr“, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

Geschäftsführerin des FEEI Marion Mitsch:

BM für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Uta Hauft
Pressesprecherin der Bundesministerin
+43 1 71162-658114
uta.hauft@bmk.gv.at
https://www.bmk.gv.at

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