
Tiroler Tageszeitung, Leitartikel, Ausgabe vom 12. Juni 2023. Von KARIN LEITNER. „Wer fürchtet sich vor dem roten Mann?“.
Türkisen und Blauen bangte wegen Hans Peter Doskozil an der Spitze der Sozialdemokraten – weil er ihnen Wähler wegnehmen könnte. Bei Andreas Babler wäre das anders. Nun wird auf diesen als Parteichef hysterisch reagiert.
Hoffentlich wird nicht Hans Peter Doskozil Vorsitzender der SPÖ, sondern Andreas Babler. Das war vor dem Parteitag der Roten von Türkisen und Blauen zu hören. Doskozil könnte mit seinem Asylkurs bei der Nationalratswahl bisherige ÖVPler und FPÖler zur SPÖ holen. Babler gelänge das nicht. Dieser würde bei Grün-Anhängern und solchen, die mit der KPÖ oder Marco Pogo liebäugeln, punkten. Eine „linke Mehrheit“ habe es schon bisher nicht gegeben, mit Babler gebe es diese erst recht nicht. Nur ein paar Stunden war Doskozil ob des Stimmenauszählungsdesasters Vormann der SPÖ. Nun ist das der Traiskirchner Bürgermeister Babler.
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