
Monitoringausschuss: Sonderbericht Inklusive Bildung zeigt die Lücken auf
AVISO: „Inklusionslücke Bildung“ 19.06. Öffentliche Sitzung des Monitoringausschuss
Inklusive Bildung braucht vor allem die richtigen Rahmenbedingungen, diese werden in Österreich von der Bildungspolitik nicht gesetzt. Der Unabhängige Monitoringausschuss veröffentlicht im Rahmen der Öffentlichen Sitzung „Inklusionslücke Bildung“ am 19.06. den Sonderbericht Inklusive Bildung zur Situation in Österreich.
Es braucht keine Veranstaltung mehr, in der diskutiert wird, was Inklusive Bildung ist und wie man sie umsetzen kann. Dieses Wissen ist vorhanden und zugänglich. Die Öffentliche Sitzung „Inklusionslücke Bildung“ des Unabhängigen Monitoringausschuss greift dies auf und setzt die persönlichen Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen in den Fokus. Welche Inklusionslücken in der Bildung wurden und werden erlebt? Welche Inklusionsbrücken haben gemeinsame Bildung ermöglicht? Als „Lebende Bücher“ (angelehnt an das Konzept der „Living Libraries“) erzählen Menschen mit Behinderungen über ihre vielfältigen persönlichen Erfahrungen mit Bildung.
Im zur Veranstaltung veröffentlichten Bericht Inklusive Bildung (Online ab 19.06.) wird gezeigt, dass Österreich den aus Artikel 24 erwachsenden Verpflichtungen nicht nachkommt. Auch den im Rahmen der letzten Staatenprüfung von Seiten der Vereinten Nationen erfolgten Handlungsempfehlungen wurde in den letzten Jahren in nicht genügender Weise entsprochen. Insgesamt zeigt sich eine kontinuierliche Verletzung der Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen im Bereich Bildung.
Unabhängiger Monitoringausschuss
Heidemarie Egger
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