Studie: Die FH Kufstein Tirol und ihre regionalwirtschaftliche Bedeutung für die Stadt Kufstein und das Land Tirol

Der laufende Betrieb der Hochschule samt den Ausgaben der Studierenden ist mit einer Wertschöpfung in Höhe von 47,8 Millionen Euro jährlich verbunden und schafft 422 Jobs.

Die Wertschöpfungsanalyse, welche die FH Kufstein Tirol in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) durchgeführt hat, stellt die regionale und volkswirtschaftliche Bedeutung der Fachhochschule für das Bundesland Tirol sowie für die Stadt Kufstein dar, die vom laufenden Betrieb der Bildungseinrichtung sowie von den Ausgaben der Studierenden ausgeht. Für die Studie wurden im Frühjahr 2023 mittels Online-Umfrage 532 Studierende zu ihren Lebenshaltungskosten befragt. Desweitern fließen die wertschöpfungswirksamen Aufwendungen der Fachhochschule der vergangenen drei Jahre ohne Bautätigkeiten in die Analyse mit ein. Auch die Nachfrageimpulse mit direkten, indirekten und induzierten Effekten finden bei den Gesamtausgaben Berücksichtigung.  

„In den vergangenen 25 Jahren konnte sich die FH Kufstein Tirol als wesentliche Institution in der Tiroler Bildungslandschaft etablieren. Unsere Bedeutung ist jedoch nicht alleine auf das Bundesland beschränkt, sondern strahlt auch über die Tiroler Landesgrenzen hinaus“, erklärt FH-Geschäftsführer Prof. (FH) Dr. Thomas Madritsch. „Zu unseren rund 2.200 Studierenden zählen Incomings aus 50 verschiedenen Nationen von 215 internationalen Partnerhochschulen.“  

ERGEBNISSE FÜR DIE STADT KUFSTEIN 

Werden neben den Vorleistungen bei den laufenden Ausgaben ausschließlich Beschäftigte der Hochschule mit Wohnort in Kufstein sowie Studierende mit Studienwohnort Kufstein berücksichtigt, zeigt sich, dass alleine die Stadt Kufstein eine Wertschöpfung in Höhe von 19 Millionen Euro auf sich vereinen kann und dabei 238 Arbeitsplätze geschaffen werden. „Es ist für die Akzeptanz von Bildungseinrichtungen von großer Bedeutung, dass man sowohl der Politik als auch der Bevölkerung nunmehr klar vor Augen führen kann, wie groß der Vorteil für die Stadt Kufstein durch die Ansiedelung der Hochschule ist. Von daher ist auch jede Investition der Stadt in diese Institution ebenfalls eine Investition in die Wirtschaft, unabhängig von den vielen anderen Bereichen, in denen die Studierenden das Leben in unserer Stadt bereichern“, sagt Kufsteins Bürgermeister Mag. Martin Krumschnabel. 
ERGEBNISSE FÜR DAS LAND TIROL 

Lisa Krekel, MSc
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