
VGT kritisiert die Haltung von Mastrindern auf Vollspaltenboden auch in Salzburg
Am Platzl in Salzburg wurden heute 2 lebensgroße Stierfiguren, eine auf einem echten, ausrangierten Vollspaltenboden und eine auf Stroh als Alternative, präsentiert
In Salzburg ist mit etwa 20.000 Mastrindern, also Stieren, Kalbinnen und Ochsen, die spezialisierte Rindfleischproduktion eher gering. Doch auch in Salzburg wird natürlich, wie überall in Österreich, Rindfleisch aus Haltung auf Vollspaltenboden verzehrt. Dabei entspricht bei Rindern die Erwartung der Menschen bzgl. der Tierhaltung noch weniger der Realität als bei anderen Tierarten. Mastrinder auf Vollspaltenboden leiden extrem unter den harten, scharfkantigen Betonspalten, allein schon, weil sie so schwer sind. Fast 100 % der Tiere haben schmerzhaft entzündete Fußgelenke, dazu Lahmheiten und Schwanzspitzenverletzungen. Und das Platzangebot von 1,35 m x 2 m für einen 650 kg Stier ist eine einzige Katastrophe. Das Tier kann sich die gesamte Mastperiode von fast 2 Jahren auf so wenig Platz nicht einmal umdrehen und jedenfalls nicht niederlegen, ohne an andere Tiere zu stoßen.
VGT – VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN
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