SPÖ-Drobits/Tanzler: „Kinder dürfen nicht blind durch Online-Welt gehen“

SPÖ-Antrag zu Datenschutz im Ausschuss von Regierungsparteien angenommen

Was können Unternehmen mit meinen Daten machen? Was ist Phishing? Wie kann ich mit Cyber-Mobbing umgehen? Das sind nur einige der Fragen, mit denen Kinder im Jahr 2023 täglich konfrontiert sind. Antworten auf diese Fragen können in der Schule vermittelt werden – wenn das Thema Datenschutz entsprechenden Raum im Unterricht findet. SPÖ-Sprecher für Datenschutz Christian Drobits: „Im gestrigen Unterrichtsausschuss konnten wir einen großen Schritt in Richtung mehr Wissen über Datensicherheit bei Kindern gehen.“ ****

Drobits spricht damit den SPÖ-Entschließungsantrag an, der von allen Parteien außer der FPÖ unterstützt wurde. „Unser Antrag fordert die Implementierung des Projektes ‚privacy4kids‘ in den Schulunterricht. Damit kann Datenschutz so vermittelt werden, dass Kinder informiert mit ihren Lebensrealitäten in der digitalen Welt umgehen können“, beschreibt Drobits das Projekt der Universität Wien, mit dem Datensicherheit über Videos und Spiele kindgerecht vermittelt werden soll. „Bereits die Jüngsten sollen lernen, wie sie ihre Daten schützen können, damit sie zu bewussten Online-Nutzer:innen heranwachsen können. Denn: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, hält Drobits fest.

Besondere Relevanz habe das Thema durch die immer stärkere Nutzung von mitunter sensiblen Gesundheitsdaten im Online-Bereich sowie auch der hohen Cyberkriminalität, sieht auch SPÖ-Bildungssprecherin Petra Tanzler den dringenden Handlungsbedarf. „Es ist unerlässlich, Kinder und Jugendliche in diesem Bereich auf Herausforderungen gut vorzubereiten. Sie müssen wissen, wo und wie ihre Daten verwendet werden und wie sie diese schützen können. Die Schule ist dafür der richtige Ort, da hier – unterstützt durch Projekte wie ‚privacy4kids‘ – durch pädagogisch geschultes Personal auf spielerische Art konkretes Wissen vermittelt werden kann“, so Tanzler.

„Es ist Zeit, dass Datenschutz und -sicherheit endlich mehr in den Fokus gerückt werden. Kinder und Jugendliche verbringen einen großen Teil ihrer Zeit auf Social-Media, daher dürfen sie nicht blind durch die Online-Welt gehen. Mit der Implementierung von ‚privacy4kids‘ in den Unterricht ermächtigen wir unsere Kinder zu einem bewussteren und verantwortungsvolleren Umgang mit ihren Daten – und das auf spielerischem Weg. Das ist eine Kompetenz, die im 21. Jahrhundert einfach unerlässlich ist“, so Drobits und Tanzler unisono. (Schluss) ts/lp

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