Sima/Ahmad: Planungen für den klimafitten Julius-Tandler-Platz starten

Auf Basis der Bürger*innen-Beteiligung: Begrünung, Beschattung, Cooling, Sitzmöglichkeiten und Platz für Fußgänger*innen und Radfahrende

Es ist soweit: Nach der breiten Bürger*innen-Beteiligung im Vorjahr werden nun die Planungen für die Neugestaltung des Julius-Tandler-Platzes im 9. Bezirk ausgeschrieben. Der entsprechende Akt zur Ausarbeitung eines Gestaltungskonzeptes steht auf der Tagesordnung im morgigen Planungsausschuss. Die Bevölkerung hat im Beteiligungsprozess 2022 klare Wünsche formuliert: Ein Ort des Miteinanders im Grätzl mit mehr Begrünung, neuen Sitzmöglichkeiten und mehr Platz für Fußgänger*innen und Radfahrende soll der Bahnhofsvorplatz und dessen Umfeld künftig auszeichnen. „Wir werden den so zentralen Platz im Herzen des 9. Bezirks zukunftsfit gestalten. Die Wünsche der Bevölkerung bilden die Grundlage für unsere Platzgestaltung und so werden wir gemeinsam einen neuen Grätzltreffpunkt schaffen – mit viel Begrünung, viel Schatten und viel Platz für die Menschen. Damit wollen wir die Lebensqualität im 9. Bezirk erhöhen“, so Planungsstadträtin Ulli Sima.

Bezirksvorsteherin Saya Ahmad: „Mit der Umgestaltung soll der Julius-Tandler-Platz ein Ort des Miteinanders werden, der von vielen unterschiedlichen Bewohner*innen und Passant*innen genutzt werden kann. Diese Vielfalt hat sich auch in unserem erfolgreichen Beteiligungsprozess widergespiegelt. Das war mir ein besonderes Anliegen, denn nur so kann der Bahnhofsvorplatz zu einem lebenswerten Grätzlzentrum für alle werden. Sobald der erste Planungsentwurf steht, werden wir ihn selbstverständlich den Bezirksbewohner*innen präsentieren.“

VERKEHRSBERUHIGUNG UND BEGRÜNUNG

Die Ergebnisse der Partizipation dienen als Basis für die nun ausgeschriebene Aufgabenstellung rund um den zentralen Verkehrsknotenpunkt. Aufgrund des hohen Nutzungsdrucks soll die Neustrukturierung künftiger Nutzungen ausgearbeitet werden. Auch die Verkehrsberuhigung im Umfeld ist in der Bürger*innen-Beteiligung ein zentrales Thema gewesen. Die angrenzende Nordbergstraße bis zum Spittelauer Platz soll nun verkehrsberuhigt werden. Auch für den südlichen Platzbereich zwischen Rotenlöwen-und Porzellangasse ist eine gestalterische Aufwertung vorgesehen.

BREITE BÜRGER*INNEN-BETEILIGUNG ALS BASIS FÜR NEUGESTALTUNG

Über 1.000 ausgefüllte Fragebögen wurden im Zuge des Bürger*innen-Beteiligungsverfahren eingereicht. 900 Zukunftswünsche in insgesamt 40 Gesprächsstunden wurden bei der Ideen-Station vor Ort gesammelt. Rund 60 Teilnehmer*innen haben beim Ideenforum in der „Alten WU“ gemeinsam über ihre Vorstellungen für den Julius-Tandler-Platz diskutiert.

Damit sich jede*r im Ergebnis wiederfindet, wurden zudem in gemeinsamen Workshops mit Senior*innen, Jugendlichen, Wirtschaftstreibenden und Bürger*innen-Initiativen weitere Ideen und Anmerkungen erarbeitet. Insgesamt wurden bei den vielfältigen Formaten rund 3.500 Anregungen schriftlich erfasst.

Can Güven
Mediensprecher StRin Ulli Sima
Can-paul.gueven@wien.gv.at
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