
Pensionistenverband/Kostelka: Nichts ist billiger geworden, höchstens weniger teurer
Letzte Chance für Vorziehung der Pensionsanpassung nächste Woche im Parlament
Mit der heute von der Statistik-Austria bekanntgegeben Juni-Teuerungsrate in Höhe von 8,0 Prozent ist immer noch nichts billiger geworden, sondern höchsten weniger teurer. So kommentiert der unabhängige Pensionistenverband Österreichs die heute veröffentlichte Zahl (Schnellschätzung, Anm.) und verweist darauf, dass die Teuerung nach wie vor deutlich über dem Pensionsanpassungswert von 5,8 Prozent liegt. Die Pensionistinnen und Pensionisten müssen also weiterhin – bereits das zweite Jahr hindurch – die Rekordinflation vorfinanzieren.
Nächste Woche besteht für die Abgeordneten die letzte Chance, den entstandenen Kaufkraftverlust der über 2 Millionen Pensionistinnen und Pensionisten wenigstens etwas abzuschwächen. „Ich appelliere daher nochmals an alle Abgeordnete, fünf Prozent und damit die Hälfte der nächstjährigen Pensionsanpassung bereits ab Juli 2023 zu gewähren“, sagt Dr. Peter Kostelka, der Präsident des unabhängigen Pensionistenverbandes.
Pensionistenverband Österreichs
Andreas Wohlmuth
Generalsekretär
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