
SPÖ-Drobits: EU darf Wahlfreiheit bei Gentechnik nicht torpedieren
Neue Gentechnik muss genauso wie alte gekennzeichnet werden
„Die Neue Gentechnik muss genauso gekennzeichnet werden, wie es bei der alten war. Es ist das Recht der Konsument*innen, zu wissen, ob ein Lebensmittel gentechnisch verändert ist oder nicht. Der Vorschlag der EU-Kommission, Lebensmittel, die mit der Neuen Gentechnik verändert werden, so wie konventionell gezüchtete Lebensmittel zu behandeln, ist daher abzulehnen“, erklärte SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Christian Drobits am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Würde dieser Vorschlag der EU-Kommission umgesetzt, hätten Konsument*innen in Zukunft keinen Überblick mehr darüber, welches Lebensmittel gentechnikfrei ist und welches nicht. Sie haben aber ein Recht auf diese Information, um frei entscheiden zu können, welches Lebensmittel sie kaufen wollen. Drobits forderte daher eine weiterhin garantierte Wahlfreiheit für Konsument*innen. Lebens- und Futtermittel, die mit Verfahren der neuen Gentechnik hergestellt werden, müssen als gentechnisch veränderte Produkte gekennzeichnet werden. Weiters muss auch bei Produkten der Neuen Gentechnik das Vorsorgeprinzip eingehalten werden, das heißt, dass Lebens- und Futtermittel vor einer Marktzulassung auf Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu überprüfen sind, so der SPÖ-Konsumentenschutzsprecher abschließend. (Schluss) PP/ls
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