
Den Verkehr von morgen steuern – nicht nur flüssig und sicher, sondern klimafit
Von 26.-30. Juni 2023 diskutierten rund 320 internationale Expert:innen im Rahmen des 4. ISFO-Symposiums in Wien, welche Rolle Verkehrsmanagement in Zukunft spielen muss.
Ein zukunftsorientiertes Steuern von Verkehr soll maßgeblich dazu beitragen, die Klimawende voranzutreiben und nachhaltiges Mobilitätsverhalten zu ermöglichen – sowohl im Personen-, als auch im Güterverkehr._ _Wien war von 26.-30.6.2023 Austragungsort des 4. Symposiums on Freeway and Tollway Operations, einer Veranstaltung des U.S. Transport Research Boards (TRB). Der inhaltliche Fokus lag auf der Zukunft des Verkehrsmanagements und dessen Wirkungspotenzialen für eine nachhaltige Mobilität. Österreich ist in diesem Bereich bereits seit Jahrzehnten aktiv, was z.B. mit der Umsetzung von C-ITS-Lösungen – also dem Vernetzen von und Kommunizieren zwischen Infrastruktur und Fahrzeugen – in den vergangenen Jahren unter Beweis gestellt wurde. Organisator der Veranstaltung war AustriaTech, eine Tochter des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie. „Es war uns wichtig, Verkehrsmanagement aus der für Nutzer:innen oft verborgenen Rolle bewusst in den Mittelpunkt künftiger Mobilitätslösungen zu stellen. Denn ohne umfassende Steuerung können neue Technologien und Mobilitätsangebote wenig Mehrwert bieten. Egal ob automatisiert, geshared oder elektrisch. Dieses Thema mit all seinen Facetten auf internationaler Ebene zu diskutieren, hat uns ermöglicht Potenziale aufzuzeigen und voneinander zu lernen“, erklärt Martin Russ, Geschäftsführer der AustriaTech. Insgesamt nahmen 320 Expert:innen aus 36 Ländern an der ISFO 2023 in Wien teil. Es wurden 43 Sessions und Workshops angeboten, zusätzlich fanden sechs technische Touren zum Thema C-ITS und automatisierte Mobilität statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung auf österreichischer Seite vom Bundesministerium für Klimaschutz sowie der ASFINAG, Kapsch TrafficCom, Yunex Traffic und SWARCO.
Das Event beleuchtete Aspekte des Verkehrsmanagements von allen Seiten und adressierte auch lokal unterschiedliche Ziele und Herausforderungen. Vier Kernaussagen wurden dabei über alle Sessions und Diskussionen sichtbar:
* VERKEHRSMANAGEMENT IST URBAN UND MULTIMODAL: Neben der Errichtung und dem Betrieb von Autobahnen kommt Verkehrsmanagement immer mehr auch im städtischen Umfeld zum Einsatz, um beispielsweise Einsatzfahrzeuge oder öffentliche Verkehrsmittel mit Ampeln kommunizieren zu lassen, oder den Zugang zu sensiblen Bereichen oder auch Ladezonen zu koordinieren.
* FOKUS KLIMAWANDEL: Zum einen müssen die Auswirkungen des Klimawandels besser berücksichtigt werden, das betrifft u.a. Extremwetterereignisse. Zum anderen kann Verkehrsmanagement aktiv dazu beitragen, das Mobilitätsverhalten jeder:s einzelnen nachhaltiger zu gestalten. Eine Verschränkung mit E-Mobilität oder Sharing-Lösungen ist hierbei ein wichtiger Ansatz.
* SICHERHEIT UND EFFIZIENZ STEIGERN: Wir brauchen neue, bessere Daten, um mit bestehenden Kapazitäten besser zu planen und neuralgische Punkte sicherer zu machen. Die Möglichkeiten werden auch hier immer vielfältiger und treffsicherer. Ein standardisiertes Vorgehen und abgestimmter Austausch aller beteiligten Partner ist dabei unerlässlich.
* OHNE PARTNERSCHAFTEN GEHT ES NICHT: Ob Public-Private-Partnerships oder Public-Public-Partnerships, bei der Veranstaltung herrschte Konsens, dass wir gemeinsam immer mehr erreichen als alleine. Die Herausforderungen, vor denen wir alle überall auf der Welt stehen, erfordern ein gemeinsames Vorgehen.
AustriaTech GmbH
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