Kornhäusl: Wir führen unser medizinisches System und unsere Gesundheitsversorgung in eine noch bessere Zukunft

ÖVP-Fraktionsobmann zu den gestrigen Beschlüssen im Bundesrat

„Es geht um wichtige Gesetze, die hier in diesen zwei Tagen auf den Weg gebracht werden“, sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Fraktionsobmann Karlheinz Kornhäusl am Rande der Bundesratssitzung und verwies unter anderem auf die gestern beschlossene Novellierung der Primärversorgungseinheiten und den Eltern-Kind-Pass, „der in ein neues Zeitalter geführt“ werde.

„Die Versorgung der Zukunft muss in der Vielfalt liegen“, so Kornhäusl weiter, der auch den gestrigen Beschluss zum Ausbau der Primärversorgungszentren hervorhob. Von diesem würden die Patientinnen und Patienten in mehrfacher Weise profitieren: Einerseits von einer umfassenden Betreuung in medizinischer Hinsicht, wobei auch verschiedene Berufsgruppen wie Physiotherapie, Pflege oder auch Sozialarbeit zusammenwirken können. Andererseits gebe es den Vorteil von erweiterten Öffnungszeiten auch zu Tagesrandzeiten beziehungsweise am Wochenende.

„Wir werden auch weiterhin unsere großartig arbeitenden Hausärztinnen und -ärzte in den Ordinationen brauchen“, die FPÖ soll in diesem Bereich keine Ängste schüren, so Kornhäusl weiter. Jedes Jahr würden 600 Stellen im allgemein medizinischen und fachärztlichen Bereich, die frei werden, neu besetzt.  Auch wenn Strukturmaßnahmen im System nötig seien, liege die Versorgungsrate im hausärztlichen Bereich immerhin bei fast 98 Prozent, im fachärztlichen Bereich bei über 97 Prozent.

„Wir sind auf einem guten Weg. Wir setzen Segel, unter anderem mit der Novellierung des PVE-Gesetzes, mit dem wir unser medizinisches System und unsere Gesundheitsversorgung in eine noch bessere Zukunft führen werden“, so Kornhäusl.

Miesenberger: Werdende Mütter begleiten

„Werdende Mütter müssen begleitet und unterstützt werden können. Mit dem Mutter-Kind-Pass hat man ein bewährtes Modell, das nun durch eine digitale Variante ersetzt und in einen Eltern-Kind-Pass umbenannt wird“, wies auch die oberösterreichische Bundesrätin Johanna Miesenberger bereits gestern in ihrer Rede auf die Vorteile des Eltern-Kind-Passes hin und zeigte Unverständnis für die Kritik der FPÖ: Elternschaft habe viele Facetten. Die Bundesrätin begrüßte die zusätzlichen Angebote während der Schwangerschaft bzw. für Neugeborene.

Die Mandatarin hob zudem hervor, dass in Linz beispielsweise bereits 2024 eine Primärversorgungseinrichtung für Kinder in Betrieb gehen soll und damit eine erste Anlaufstelle speziell für Anliegen für Familien.

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