
„Unter dem Tellerrand – Die Erde ist (k)eine Scheibe“: ORF-Premiere für Dokumentation über die „Flat Earth Society“
Am 2. August um 20.15 Uhr in ORF 1: Ist die Erde flach und leben wir unter einer Kuppel?
Wien (OTS) – Es gibt sie noch – die Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass die Erde eine Scheibe sei. Die Vorstellung, dass unser Planet rund ist, halten sie für den Teil einer groß angelegten Verschwörung der NASA. Daniel J. Clark hat für seinen 95-minütigen Dokumentarfilm „Unter dem Tellerrand – Die Erde ist (k)eine Scheibe“ Vertreterinnen und Vertreter der „Flat Earth“-Theorie aufgesucht und lässt sie ihre Argumente mit all ihren Widersprüchen darlegen. Die ORF-Premiere von „Behind the Curve“ – so der Originaltitel – gibt am Mittwoch, dem 2. August 2023, um 20.15 Uhr in ORF 1 einen überraschenden Einblick in ein bizarres Weltbild. Um 21.55 Uhr taucht Hanno Settele im „Dok 1“-Dacapo „Endstation Verschwörung“ tief in eine verdrehte Welt ein.
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Die Bilder der Erde aus dem Weltraum sind Fälschungen, Dinosaurier hat es nie gegeben, der Südpol ist eine 60 Meter hohe Eiswand und wir leben in Wahrheit unter einer Kuppel – Sonne und Mond sind lediglich Lichter, die „angeknipst“ werden. Daniel J. Clark geht in seiner Dokumentation der Frage nach, was solche Theorien antreibt und welche Menschen von diesem Glauben angezogen werden. Er trifft auf Mark Sargent, der nach eigenen Angaben zu Beginn versucht hat, die Theorien der „Flat Earth“-Gesellschaft zu widerlegen und zu entlarven – um nach neun Monaten Recherche seinen persönlichen „Klick“-Moment zu erleben: „Ich bin aufgewacht und habe mir gesagt: Jetzt wird alles anders.“ Seiner Ansicht nach glauben wir seit Jahren den Lügen der NASA, dass die Erde eine Kugel ist, und dabei leben wir schon immer so wie Jim Carrey in der „Truman Show“ – unter einer großen Glaskuppel.
Sargents gute Freundin Patricia Steere kämpft mit ihm für die gleiche Sache: Im Internet interviewt sie „Flat Earther“ und bespricht aktuelle Ereignisse und neue Erkenntnisse. Interviewpartner:innen findet sie ausreichend viele – die „Flat Earth Community“ wird täglich größer, die Mitglieder haben eigene Autokennzeichen, treffen einander auf eigenen Dating-Seiten, bauen Modelle der „richtigen“ Erde und besuchen internationale Konferenzen. Und das, obwohl sich angeblich 90 Prozent der „Flat Earther“ gar nicht outen.
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