
Weltverhütungstag
Österreichische Politik hat Aufholbedarf beim Thema Verhütung
Während es in vielen nord- und westeuropäischen Ländern längst Standard ist, dass der Zugang zu Verhütungsmitteln und Verhütungsberatung – zumindest für junge und einkommensschwache Menschen – in der öffentlichen Gesundheitsversorgung implementiert ist, wird Verhütung in Österreich noch immer in den Privatbereich gedrängt. In den allermeisten Fällen bleibt die Verantwortung für und Finanzierung von Verhütung an jenen hängen, die schwanger werden können.
Dass sich mehr als die Hälfte aller Frauen und Paare in Österreich bei einer Kostenübernahme für eine andere – meist sicherere – Verhütungsmethode entscheiden würde, ist bekannt. Insbesondere geht es dabei um einen Wechsel zu Langzeitverhütungsmitteln, die mit einem Kostenpunkt von rund € 500 für viele nicht leistbar sind. Dabei sind Langzeitverhütungsmittel nicht nur am sichersten, sondern können auch die kosteneffizienteste Option für das Gesundheitssystem darstellen.
Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF), international@oegf.at, 01 478 52 42
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