
Digitale Zeiten: Wenn Pflegekunst neu ausgerichtet wird
Vinzenz Gruppe Kongresstag Pflege heuer in Oberösterreich
DIE PROFESSIONELLE PFLEGE IST EINE KUNST, DIE UMFANGREICHES WISSEN, EINFÜHLUNGSVERMÖGEN UND KREATIVE PROBLEMLÖSUNG ERFORDERT. DER DIESJÄHRIGE KONGRESSTAG DER VINZENZ GRUPPE WIDMET SICH DEM THEMA DER PFLEGE AUS DIESEM BLICKWINKEL UND BEHANDELT SOWOHL ALLTAGSPRAKTISCHE ALS AUCH PHILOSOPHISCHE HERANGEHENSWEISEN. UNTER DER LEITUNG DES ORDENSKLINIKUM LINZ HALTEN REFERENT*INNEN AUS GANZ ÖSTERREICH SPANNENDE VORTRÄGE.
_„Kunst bezeichnet ganz allgemein jede entwickelte Tätigkeit von Menschen, die auf Wissen, auf Übung oder auch auf Wahrnehmung gegründet ist. Genau hier zeigt sich die Verbindung zur Pflege. Die eigenverantwortliche Versorgung und Betreuung von Menschen in allen Lebenssituationen, die Förderung der Gesundheit oder die Verhütung von Krankheiten basieren auf Wissen, auf Übung und auch auf Wahrnehmung,“ _beschreibt der Kongresspräsident und Moderator Mag. Michael Aiglesberger, BScN, MBA den Grundgedanken des heurigen Kongresses. Bei diesem Zugang spielt die Professionalisierung der Pflege eine gewichtige Rolle.
DIGITALISIERUNG UND HIRNGERECHTES ARBEITEN
Da gerade der Arbeitsalltag der Pflegepersonen durch die Digitalisierung einem starken Wandel unterworfen ist, wird auch diesem Themenkomplex ein Veranstaltungsblock gewidmet. Dabei geht es einerseits um digitale Dokumentationen, die in der Umstellung gewisse Herausforderungen beinhalten, andererseits um den Impact von Social Media und der damit einhergehenden neuen Darstellung des Pflegeberufs. DGKP Elisabeth Märzinger, MScN, Kongresspräsidentin und Pflegedirektorin Ordensklinikum Linz Elisabethinen, äußert dazu ihre Gedanken: „_Die Pflege ist eine Kunst, die mit viel Leidenschaft und Begeisterung, aber auch Durchhaltevermögen und Disziplin verbunden ist. Selbst in den Momenten großer Herausforderungen ist es wichtig, hoch konzentriert und mit Einfühlungsvermögen dabei zu sein. Digitale Tools und Technisierung sind aus dem Arbeitsalltag der Pflege nicht mehr wegzudenken. Ihre Praktikabilität muss im Einsatz trotzdem immer überprüft werden. _Neue Technologien werfen auch immer neue ethische Fragen auf, die in Zeiten medialer Präsenz und schnelllebiger Berichterstattung mit großer Umsicht beantwortet werden müssen.
Durch diese und ähnliche Entwicklungen beschleunigen sich allgemein die Arbeits- und Entscheidungsprozesse. Oftmals fällt es den einzelnen Personen jedoch schwer, mit dieser Schnelligkeit Schritt zu halten. Pflegepersonen bilden eine große Stütze unseres Gesundheitssystems und tragen auch einen großen Teil der Verantwortung Wie in stressigen und belastenden Zeiten „hirngerecht“ gearbeitet werden kann, um die alltäglichen Herausforderungen gelassener und erfolgreicher zu meistern, wird beim Kongress ebenfalls thematisiert.
„ADVANCED“ UND „MITEINANDER“
Die Aus- und Weiterbildung nimmt einen elementaren Platz im Themenkomplex „Pflege“ ein. Das Pflegekonzept der Advanced Nursing Practice hat sich in vielen Ländern bereits etabliert und ist nun auch in Österreich auf dem Vormarsch. Dabei werden Kompetenzbereiche der Gesundheits- und Krankenpflege vertieft und die damit verbundenen Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten erweitert. Besonders in spezialisierten Versorgungsfeldern oder bei bestimmten Patient*innengruppen kommen die Professionist*innen dann zum Einsatz.
„_Auch in dieser Hinsicht ist bemerkbar, wie die Professionalisierung der Pflege voranschreitet. Die ständige Weiterentwicklung und gleichzeitige Beschäftigung mit dem Strukturwandel sind auch in Zukunft unerlässlich. Theoretisches Wissen in der Pflege ist wie in der Kunst jedoch nur dann von Bedeutung, wenn es seinen Weg in den gelebten Arbeitsalltag findet. Das Potential der gut ausgebildeten Pflegekräfte ist für die Gesellschaft ein zentraler Wert, den wir an dieser Stelle herausstreichen möchten_“, so Kongresspräsidentin und Pflegedirektorin des Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern, Georgine Gattermayr, MBA.
Bei all der Professionalität darf das Zwischenmenschliche jedoch nie fehlen. Die Kraft und Kunst des Miteinander finden sowohl Einzug in die Impulsvorträge der Referent*innen, als auch in die Rahmengestaltung des Kongresstages. Der persönliche Austausch und die aktive Diskussion sind neben den vorgetragenen Inputs der Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung der Vinzenz Gruppe.
Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH
Annemarie Kramser
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