Jugend Eine Welt: Planbarkeit öffentlicher Fördermittel für Humanitäre Hilfe essenziell

GF Heiserer begrüßt bevorstehenden Beschluss der Humanitären Strategie durch Bundesregierung: „Klarere Sicht auf Ziele der Regierung hilft auch uns bei der Ausrichtung unserer Ziele.“

Reinhard Heiserer, Geschäftsführer der österreichischen Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt, begrüßt die heutige Präsentation der Strategie der Humanitären Hilfe der Republik Österreich durch Außenminister Alexander Schallenberg und Vizekanzler Werner Kogler. _„Diese Strategie ist dringend nötig, damit im Katastrophenfall die notwendigen Kapazitäten zur Leistung von Humanitärer Hilfe bereitstehen und diese treffsicher sowie effektiv eingesetzt werden kann“, _erklärt Heiserer._ „Ich bin daher froh, dass die Strategie nun endlich beschlossen werden soll.“_

Im Zuge dessen nennt der Jugend Eine Welt-Geschäftsführer die Planbarkeit von öffentlichen Fördermitteln als einen der wichtigsten Bausteine für die Humanitäre Hilfe vor Ort. _„Für Hilfsorganisationen wie Jugend Eine Welt ist dies vor allem bei langanhaltenden Krisen essenziell. Gemeinsam mit unseren ProjektpartnerInnen vor Ort versuchen wir täglich den notleidenden Menschen zu helfen, ihr Leid zu lindern und ihnen auch eine Chance auf eine bessere Zukunft zu geben.“_

Heiserer sieht daher mögliche Punkte der Strategie, nämlich Hilfsorganisationen wie Jugend Eine Welt mittels frühzeitig beschlossener Projekte eine Orientierungshilfe bei ihren Planungen zu geben, bei den Überlegungen den Klimawandel und seine Folgen stärker miteinzubeziehen bzw. die Mittel des Auslandskatastrophenfonds (AKF) weiter zu erhöhen, positiv. _„Eine klarere Sicht auf die Ziele der Regierung hilft auch uns bei der Ausrichtung unserer Ziele. Nur so ist es möglich, dass die Mittel der öffentlichen Hand und der Zivilgesellschaft effektiv und Hand-in-Hand für zielgerichtetere Humanitäre Hilfe eingesetzt werden können“_, so der Jugend Eine Welt-Geschäftsführer.

Die österreichische Entwicklungsorganisation Jugend Eine Welt hat seit ihrer Gründung im Jahr 1997 nicht weniger als 200 Humanitäre Nothilfe-Projekte in allen Teilen dieser Welt unterstützt. Diese elementare Hilfe für durch Umweltkatastrophen, Pandemien, Hungersnöte, zerstörerische Konflikte und Kriege oft völlig schuldlos in Not geratene Menschen hat angesichts der sich überlagernden multiplen und mitunter langanhaltenden Krisen der letzten Jahre einen immer größer werdenden Stellenwert erreicht. Dank treuer SpenderInnen, privater Fördergeber und staatlicher Unterstützung durch die Austrian Development Agency (ADA) sowie einem weltweiten PartnerInnen-Netzwerk vor Ort in den Krisenregionen, kann Jugend Eine Welt in solchen Notfällen rasch und effizient helfen. Eine Hilfe, die Leid lindernd, Perspektiven gebend und Zukunft ermöglichend ist.
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