VGT-Aktion: Herdenschutzzaun um die Salzburger Landesregierung Kaigasse

Der zuständigen Landesrätin Marlene Svazek (FPÖ) soll so ein Zaun gezeigt und die Bevölkerung und die Natur durch den Zaun vor ihr geschützt werden

Der Wolf ist für ein intaktes Ökosystem essenziell. 80 % des Waldes in Österreich sind durch einen Verbiss geschädigt, den der Wolf verhindern würde. Afrikanische Schweinepest und Tuberkulose in Hirschpopulationen könnte er in Schach halten, indem er die kranken oder an der Krankheit verstorbenen Tiere aufisst. Und selbst Menschenleben würde er retten: hunderte Verletzte und 3-4 Tote pro Jahr gibt es durch Autounfälle mit Wildtieren, die durch den Wolf um 25 % reduziert werden würden, wie eine amerikanische Studie zeigt. Da hilft kein gesichertes Wolfsvorkommen in Sibirien, wir brauchen den Wolf in Österreich. Doch die Salzburger Landesregierung setzt auf erneute Ausrottung. Und das zu Zeiten des durch den Menschen ausgelösten größten Artensterbens der Geschichte der Erde. Mit einer Mentalität gegenüber der Natur, die dem 19. Jahrhundert entspricht, erlässt Svazek eine Verordnung zur Wolfsausrottung, ohne jede Einspruchmöglichkeit von Umweltorganisationen, weil sie genau weiß, dass diese Verordnung rechtswidrig ist und bei einem Einspruch gekippt würde. 

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