Gesundheit von zu Hause aus

Vinzenz magazin: Ausgabe Herbst 2023 soeben erschienen

TERMINBUCHUNGEN, SPRECHSTUNDEN ODER DAS VERWALTEN VON BEFUNDEN – NICHT FÜR JEDE KOMMUNIKATION UND INTERAKTION MIT ÄRZTINNEN*/ÄRZTEN* ODER THERAPEUT*INNEN BRAUCHT ES ZWINGEND EINEN VOR-ORT-KONTAKT. HALLO GESUNDHEIT, DER NEUE DIGITALE GESUNDHEITSASSISTENT DER VINZENZ GRUPPE, BIETET NUN VIA APP UND WEBPORTAL EIN UMFANGREICHES SERVICE-ANGEBOT. DAS AKTUELLE VINZENZ MAGAZIN BERICHTET – NEBEN VIELEN WEITEREN THEMEN – DARÜBER, WIE HALLO GESUNDHEIT FUNKTIONIERT UND WIE DIE ERSTEN ERFAHRUNGEN SIND. 

Nicole S. ist eine der ersten Patientinnen, die Hallo Gesundheit angewendet hat. Sie wurde im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien wegen eines Magenbypasses operiert und kann nun die regelmäßigen Sprechstunden zur Abklärung von Therapieerfolgen mit ihrem behandelnden Arzt Oberarzt Dr. Georg Tentschert von der Adipositasambulanz ganz bequem von daheim besuchen. Ein großer Vorteil für die berufstätige Mutter von drei Kindern. „Ohne Anfahrtsweg und Rückreise kann ich mir diese Kontrolle zwischen Familie und Beruf gut einteilen.“

Die Adipositasambulanz ist eine von ausgewählten Ambulanzen und Spitälern der Vinzenz Gruppe, welche Hallo Gesundheit ihren Patient*innen bereits anbieten. In Phase zwei soll die Plattform dann auch für den niedergelassenen Bereich geöffnet werden. Das Ziel ist, Patient*innen in jeder Lebensphase – von der Vorsorge über die Behandlung bis hin zur Rehabilitation – nahtlose Angebote zu bieten.

Das Portal, welches in Kooperation mit Siemens Healthineers entwickelt wurde, unterliegt strengen Sicherheitsbestimmungen und steht derzeit bestehende Patient*innen zur Verfügung. Alle Daten sind mehrfach geschützt, verschlüsselt und auf Servern innerhalb der EU abgelegt.

Dr. Michael Heinisch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vinzenz Gruppe, ist überzeugt, dass die Digitalisierung ein starker Hebel ist, um den Menschen bei ihrer persönlichen Gesundheitsversorgung mehr aktive Mitgestaltung zu ermöglichen. Diese Ansicht teilt auch ein Großteil der Bevölkerung. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage von marketagent. bestätigt, dass 61 % der Bevölkerung mehr Möglichkeiten fordern, die Prozesse rund um ihre Gesundheit aktiver mitgestalten zu können.  

Oberarzt Tentschert schätzt die digitalen Möglichkeiten bereits sehr: Über seinen Kalender gibt er per Mausklick Termine frei, die von Patient*innen gebucht werden können. Nach der Onlinevisite erhalten diese persönliche To-Do-Listen, beispielsweise Überweisungen für weitere Befundungen. Dennoch ist völlig klar: „Der persönliche Kontakt zwischen Ärzten und Patienten kann nicht ersetzt werden. Die beste Medizin wird immer der Mensch bleiben“, betont Michael Heinisch. 

NARKOSE BEDEUTET NICHT IMMER TIEFSCHLAF

Anästhesist*innen sind in ganz Österreich – und auch weltweit – dringend gefragt. Denn ohne sie wäre keine Operation möglich. Der ungarische Facharzt Oberarzt Dr. Árpád Harkányi, der regelmäßig von Budapest zu seinem Arbeitsplatz im Orthopädischen Spital Speising anreist, erzählt im Interview im Vinzenz magazin über seinen Alltag und das breite Spektrum seiner Arbeit. Im Krankenhaus ist er einer von vier ungarischen Anästhesist*innen, die zwischen ihrer Heimat und Wien pendeln. Zwei weitere sind bereits übersiedelt. So wirkt die Fachklinik dem Personalmangel im Fachbereich Anästhesiologie und Intensivmedizin erfolgreich entgegen.

Ein Grund, warum gerade in diesem Bereich so eine Knappheit an medizinischem Fachpersonal herrscht, könnte die Tatsache sein, dass oft ein falsches Bild des Berufes existiert. Árpád Harkányi kennt etwa das Vorurteil „Schlafarzt“, dabei sei seine Tätigkeit viel umfassender, betont er. Sie schließt etwa die medizinische Begutachtung für die Vorbereitung auf eine Operation, die tatsächliche Narkose sowie die postoperative intensivmedizinische Betreuung von Patient*innen mit schwerwiegenden Begleiterkrankungen ein.

Harkanyi, der dem Spezialteam Perioperativer Ultraschall und Regionalanästhesie angehört, erklärt auch, dass Narkose früher mit Vollnarkose gleichzusetzen war, heute aber immer öfter regionalanästhesiologische Techniken zum Einsatz kommen. „Mit Medikamenten blockieren wir bestimmte Nerven und schalten so das Schmerzempfinden aus. Heute machen wir das mittels
Ultraschall, das erlaubt eine ganz genaue Führung der Nadel zum Ziel.“ Die Vorteile: deutlich weniger Nachwirkungen als nach einer Vollnarkose, weil das Bewusstsein und die Atmung erhalten bleiben.  

Annemarie Kramser
Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH, Wien
Leitung Kommunikation
Gumpendorfer Straße 108, 1060 Wien
Mobil : +43 664 412 50 39
E-Mail: annemarie.kramser@vinzenzgruppe.at
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