
Armutskonferenz an Bundeskanzler: Wie wir jetzt gegen Armut und gleichzeitig in soziale Sicherheit investieren können
Wohnbau Investitionsbank für leistbares Wohnen und Konjunktur / Sozialhilfe reformieren, um Existenz, Chancen und Teilhabe zu sichern.
„Nehmen wir die aktuelle Debatte zum Anlass für gute und wirksame Maßnahmen gegen Armut“, ruft das Netzwerk Armutskonferenz den Bundeskanzler im Vorfeld der Diskussionsveranstaltung in einem Wiener Gasthaus auf. Die Armutskonferenz schlägt die Gründung einer Wohnbau-Investitionsbank vor, die Ressourcen für neues günstigeres Wohnen schaffen könnte. Diese Investitionen kämen jetzt auch gerade im drohenden Wirtschaftsabschwung richtig, wären gut für die Konjunktur. Weiters wäre eine verbesserte Wohnbeihilfe mit einer neuen Mindestsicherung statt der schlechten „Sozialhilfe“ hilfreich. 68.000 Minderjährige müssen unter den schlechten Sozialhilfebedingungen leben. Der Abzug der Wohnbeihilfe und die Kürzungen beim Lebensunterhalt in der Sozialhilfe führen zu massiven Problemen.
Wohnen, Energie und Lebensmittel. Das sind die drei Hauptposten in Haushalten mit wenig Geld. Wohnen und Energie machen den größten Anteil aus, Lebensmitteleinkauf ist der kleinere Bereich. Wollen wir effektiv einkommensarme Haushalte entlasten, sind leistbares Wohnen und Energie am wirkungsvollsten, analysiert Sozialexperte Martin Schenk von der Armutskonferenz.
MIETBREMSE BEI ALLEN WOHNUNGEN / WOHNBAU INVESTITIONSBANK / ENERGIEGRUNDSICHERUNG
Vor einigen Tagen wurde von der Regierung eine Mietbremse beschlossen, diese ist hilfreich und notwendig, auch wenn sie sehr spät kommt. Es fehlt allerdings der private Mietsektor, in dem gerade viele Einkommensschwache wohnen.
Die Armutskonferenz.
www.armutskonferenz.at
01/4026944 oder 0664/5445554
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender