„kreuz und quer“-Doku „Hiobs Botschaften. Von Widerstandskraft und Resilienz“ am 17. Oktober um 22.35 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Das Scheitern einer Ehe, der Verlust eines geliebten Menschen, ein tragischer Unfall, finanzieller Ruin oder eine schockierende Diagnose: Worin liegt der Grund, dass die einen daran wachsen und die anderen zerbrechen? „kreuz und quer“ zeigt dazu am Dienstag, dem 17. Oktober 2023, um 22.35 Uhr in ORF 2 Tobias Dörrs Dokumentation „Hiobs Botschaften. Von Widerstandskraft und Resilienz“.
Um 23.25 Uhr folgt Dörrs Film „Die Lust, sich zu verändern“.

„Hiobs Botschaften. Von Widerstandskraft und Resilienz“ – Ein Film von Tobias Dörr

Der Film porträtiert drei Menschen, die von ihren Hiobsbotschaften erzählen und wie sie es schafften, trotzdem ja zum Leben zu sagen:
Eine von ihnen ist die deutsche Sachbuchautorin und zweifache Mutter Silke Naun-Bates. Silke ist acht Jahre alt, als sie bei einem Spaziergang von einem Güterzug überrollt wird und beide Beine verliert. Seitdem geht sie auf Händen durch die Welt. Doch ihre Behinderung erlebt sie nie als Hindernis. Die größte Probe in ihrem Leben waren ihre intensiven Erfahrungen mit dem Tod geliebter Menschen.

Alfred Strigl ist promovierter Bio-Chemiker aus Tirol. Mit seinen damaligen Schwiegereltern investiert er in eine Firma, die seine Ideen zur Verarbeitung von Lebensmittelfarbe zu Geld machen will. Doch das Unternehmen kann sich nicht am Markt behaupten und wird schließlich von der Konkurrenz übernommen. Die Familie verliert Millionen. Die Ehe zerbricht. Alfred zieht von einer 170-Quadratmeter-Wohnung in der Wiener Innenstadt in eine Eineinhalb-Zimmer-Wohnung in einen Außenbezirk. Er steht vor dem Nichts. Die Erfahrungen, die er damals macht, bezeichnet er heute als „dunkle Geschenke“. Inzwischen hat er eine neue Firma gegründet und berät erfolgreich Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit.

Katarina Posch studiert schon mit 17 Jahren an der Universität für angewandte Kunst Wien, promoviert in Japan und wird Professorin für Designgeschichte am angesehenen Pratt-Institute in New York. 2015 erkrankt sie an einem Gehirntumor. Die Operation dauert zehn Stunden. Als sie aufwacht, ist der Tumor zwar beseitigt, aber Katarina am ganzen Körper gelähmt. Sie kann nur mehr ihr linkes Auge bewegen. Man nennt das Locked-in-Syndrom. Seitdem wird sie von ihren Schwestern gepflegt. Katarina spricht mit Hilfe eines Computers, den sie mit ihren Augen bedient. Drei Jahre danach gehe es ihr so gut wie vor der Operation, sie könne nur nicht mehr alles machen, sagt sie. Wie kam sie zu dieser Einstellung und welchen Anteil haben ihre Schwestern daran, die sie mit viel Liebe und Humor pflegen?

Kann man diese Schicksale in Beziehung zur biblischen Hiobsgeschichte setzten? Wer war Hiob überhaupt und wie kann man diese Jahrtausende alte Erzählung heute verstehen? Der Theologe und Philosoph Prof. Dr. Clemens Sedmak und der Notfallseelsorger Hermann Saur versuchen Antworten.

„Die Lust, sich zu verändern“ – Ein Film von Tobias Dörr

Was ist Veränderung? Ein Anstoß von außen oder eine Entscheidung von innen? Ist eine Krise notwendig, um das längst Überfällige zu tun? Wie gelingt Veränderung und wann wird der Wunsch, sich zu verändern, ungesund? Die Doku porträtiert Menschen, die sich verändert haben – die einen, weil sie wollten, die anderen, weil sie mussten.

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