70 Unternehmen fordern starkes EU-Lieferkettengesetz

IKEA Österreich, Oekostrom AG, VBV, Vöslauer und mehr fordern Bundesregierung in offenem Brief auf, sich für Menschenrechte & Umweltschutz entlang der Lieferkette stark zu machen

Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Unternehmen setzen sich Ikea Österreich, Vöslauer, Oekostrom AG und VBV-Vorsorgekasse für eine europäische Richtlinie ein, die die menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflichten für Unternehmen und deren Liefer- und Wertschöpfungsketten verbindlich regelt. In einem offenen Brief fordern die Unternehmen auf Initiative der UMWELTSCHUTZORGANISATIONEN WWF ÖSTERREICH UND GLOBAL 2000, dass sich die Bundesregierung in den laufenden EU-Verhandlungen für ein ambitioniertes Gesetz stark macht. So fordern die Unternehmen zum Beispiel, dass die Klimaschutz-Verpflichtungen in der geplanten Richtlinie verbessert werden müssen und auch der Finanzsektor erfasst werden sollte. Besonders gefordert ist Wirtschaftsminister Martin Kocher, der die Richtlinie im EU-Rat mitverhandelt.

“Den notwendigen Paradigmenwechsel kann nur ein Gesetz hervorrufen, das gleiche Spielregeln für alle festlegt, indem es Klimaschutzverpflichtungen definiert und auch den Finanzsektor zur Sorgfalt verpflichtet”, fordert ANNA LEITNER, LIEFERKETTENEXPERTIN BEI GLOBAL 2000. “Ein ambitioniertes EU-Lieferkettengesetz könnte durch die Verbindung von Menschenrechten mit Klima- und Naturschutz globale Verbesserungen auslösen. Auch die Wirtschaft würde profitieren – zum Beispiel von mehr Planungssicherheit und fairen Wettbewerbsbedingungen“, so TERESA GÄCKLE, EXPERTIN FÜR SUSTAINABLE FINANCE BEIM WWF ÖSTERREICH.
Stimmen der Unternehmen

Josefine Hüttisch, GLOBAL 2000 Pressesprecherin, +43 699 14 2000 52, josefine.huettisch@global2000.at
Anna Leitner, GLOBAL 2000 Ressourcen- und Lieferkettensprecherin, 0699 14 2000 22, anna.leitner@global2000.at

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