Nö. Industrie – Salzer zu EKZ II: „Unerträgliches Hinhalten hat ein Ende“

IV-NÖ mahnt: Bundesregierung muss nun Tempo halten und rasch mit der Auszahlung starten.

Die Industriellenvereinigung Niederösterreich (IVNÖ) nimmt die Richtlinien-Präsentation bezüglich des Energiekostenzuschusses II (EKZ II) und den endlich erfolgten Start der Voranmeldung mit Erleichterung zur Kenntnis. IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer dazu: „Es war ein unerträgliches Hinhalten, das den Industriebetrieben unzählige Nerven gekostet hat. Eigentlich hätte die Auszahlung des EKZ II bereits im Sommer beginnen sollen.“ 

Die aktuelle Lage in der energieintensiven Industrie ist äußerst kritisch, verdeutlicht Salzer die Situation: „Teilweise ist die Kostensituation für Unternehmen, aufgrund der im internationalen Vergleich noch immer zu hohen Energiepreise und der höheren Lohnkosten, wettbewerbsbedingt so schlecht, dass sie für ihre Kunden nicht mehr produzieren können.“ 

Angesichts dieser Situation haben die niederösterreichische Industrie und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erfolgreich großen Druck auf die Bundesregierung ausgeübt, um die Umsetzung dieser dringend benötigten Unterstützung für die heimische Industrie endlich zu beschleunigen. 

RASCHE AUSZAHLUNG DES EKZ II VON EXISTENZIELLER BEDEUTUNG 

Niederösterreich weist im Vergleich zu anderen Bundesländern einen überdurchschnittlich hohen Anteil an energieintensiven Industrieunternehmen auf. Die Industriebetriebe spielen eine entscheidende Rolle in der Wertschöpfungskette des Landes und sichern zehntausende Arbeitsplätze. „Die Auszahlung des EKZ II ist von existenzieller Bedeutung, um Arbeitsplätze zu erhalten und die regionale Wirtschaft zu stützen“, unterstreicht Salzer. 

Nun ist es wichtig, dass nach der Präsentation nicht wieder ein Gang runter geschaltet wird, sondern weiter Tempo in der Umsetzung bleibt: „Die Auszahlung des EKZ II muss noch im laufenden Jahr beginnen.“ Das sei unerlässlich, um die finanziellen Belastungen der Unternehmen zu lindern und die Arbeitsplätze der Industriebetriebe in Niederösterreich und Österreich zu sichern. „Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie die erforderlichen Schritte unverzüglich in die Wege leitet und die verlorene Zeit der letzten Monate nun aufholt“, so Salzer.

Mag. Michaela Roither
Geschäftsführerin IV-NÖ
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