
Tiroler Tageszeitung „Leitartikel“ vom 4. November 2023 von Marco Witting „Alles auf eine Karte“
Der Poker um den Bürgermeistersessel in Innsbruck ist längst eröffnet. Das einigermaßen geeinte bürgerliche Lager rund um Florian Tursky wird den Zweikampf mit Amtsinhaber Georg Willi hochstilisieren und eine Richtungswahl ausrufen.
All in – im politischen Pokerspiel um die Innsbrucker Gemeinderatswahl 2024 scheint dies das Motto aller Parteien zu sein. Alles oder nichts heißt es aber ganz besonders für das nun einigermaßen geeinte bürgerliche Lager rund um ÖVP, Für Innsbruck und Seniorenbund. Auch Noch-Digitalisierungsstaatssekretär Florian Tursky setzt mit seiner Kandidatur politisch alles auf eine Karte. Und den Trumpf, den „das Neue Innsbruck“ spielen wird, kann man längst erahnen. Tursky wird sich als Kandidat präsentieren, der nichts mit dem Vollchaos der zu Ende gehenden Periode zu tun hat und als Einziger, der Amtsinhaber Georg Willi in einer Stichwahl besiegen kann. All in – um Innsbruck für die ÖVP zurückzuholen und Tursky sofort die besten Karten auf Landesebene, sozusagen als Herzbube, zu verschaffen.
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