Valentin (SPÖ)/Ornig (NEOS): Mit „Marktgebührentarif Neu“ wird sich positiver Trend auf Wiens Märkten fortsetzen

Novellierung des Marktgebührentarifs sieht die Abschaffung der Lagergebühren für Schanigarteneinrichtungen vor

Mit der neuesten Novelle des Wiener Marktgebührentarifs schafft die Stadt Wien eine weitere Entlastung für die Wiener Marktstandler*innen, beseitigt bürokratische Hürden und stärkt damit die lebendige und attraktive Marktszene in Wien. Zentraler Punkt dabei ist die Abschaffung der Lagergebühr für Schanigarteneinrichtungen in der Nacht. Mussten bis jetzt pro angefangenen 4m² rund € 40.-/Monat entrichtet werden, fällt diese Gebühr mit dem Start der Sommersaison für Schanigärten ab dem 1. März 2024 zur Gänze weg. Das wurde heute im Wiener Gemeinderat beschlossen.

SPÖ-Gemeinderat Erich Valentin betont: “Mit dem Entfall dieser Gebühr und den sehr moderaten Preisen setzen wir einen weiteren Punkt aus dem Koalitionsabkommen der Stadtregierung um. Wir erleichtern damit den Gewerbetreibenden auf den Märkten abermals den Betrieb und sorgen dafür, dass der positive Trend auf den Märkten fortgesetzt werden kann.“ Dies habe auch eine wesentliche soziale Komponente, so Valentin: „Die Märkte, wie etwa der Hannovermarkt im 20. Bezirk, sind für viele Wiener*innen wichtige Nahversorger, die frische Lebensmittel in hoher Qualität zu günstigen Preisen anbieten.“

„Die Abschaffung der Lagergebühren für Schanigarteneinrichtungen ist ein weiterer Schritt zur Stärkung unserer Wiener Märkte. Diese Gebühr war ähnlich wie die schon länger abgeschaffte ‚Luftsteuer‘ kaum nachvollziehbar. Für die Gastronom*innen bedeutet das ein Ende des lästigen Hin- und Her-Räumens der Einrichtungen bei gleichzeitiger finanzieller Entlastung. Damit schaffen wir eine gerechtere und wirtschaftsfreundlichere Umgebung für die Betreiber*innen auf unseren Märkten und setzen ein weiteres positives Signal für die Attraktivität unserer Grätzel,“ betont NEOS Wien Märktesprecher und Gemeinderat Markus Ornig.

TRENDKURVE ZEIGT KLAR NACH OBEN

Galten die Märkte noch vor ein paar Jahren als verstaubt und antiquiert, so gehört es heutzutage wieder zum modernen und gesundheitsbewussten Lebensstil, seine Lebensmittel auf einem der 17 Wiener Detailmärkte zu kaufen.

Auf Wiens Märkten hat sich in den letzten Jahren auch viel geändert. Das Marktamt hat mit umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten ein Umfeld geschaffen, das zahlreiche Unternehmer*innen dazu animiert hat, auf einem Markt einen Stand zu betreiben. Mit dem Mix aus traditionellen Marktunternehmen und neuen Standler*innen konnten neue Besucher*innenschichten gewonnen werden, sodass eine lebendige, attraktive Marktszene entstand.

Aber nicht nur Umbauarbeiten haben dazu geführt, dass es heute wieder „in“ ist auf den Markt zu gehen. So wurde gerade in der Pandemie mit einem durchdachten Sicherheitskonzept dafür gesorgt, dass die Märkte durchwegs geöffnet blieben und somit einen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung der Bevölkerung leisten konnten.

Viele Bürger*innen haben gerade in dieser Situation die Wiener Märkte wieder schätzen und lieben gelernt.

NEUE MÄRKTE ENTSTEHEN, BESTEHENDE WERDEN ADAPTIERT

In den letzten beiden Jahren wurden einige Märkte in Wien als Märkte auf Probe getestet und aufgrund der positiven Resonanz aus der Bevölkerung zu ständigen Wochenmärkten umgewandelt. Es sind dies neben dem Neubaumarkt im 7. Bezirk, der Matznermarkt im 14. Bezirk, der Alszeilenmarkt im 17. Bezirk, der Servitenmarkt am Alsergrund sowie der Mazzucco-Markt in der Seestadt.

Der Kutschkermarkt in Währing wurde im Zuge der Verkehrsberuhigung in der Schulgasse dauerhaft vergrößert. Vier neue fixe Stände entstehen in der Kutschkergasse nach der Schulgasse, der wöchentliche Bauernmarkt wurde vergrößert und auch auf dem Johann-Nepomuk-Vogl-Markt in der Kreuzgasse im 18. Bezirk kann nun am Mittwoch und Samstag ein Bauernmarkt abgehalten werden. 

(Schluss) sh

SPÖ Wien Rathausklub
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