VP-Mahrer/Zierfuß ad Wiener Pflichtschulen in der Dauerkrise

Es ist 5 nach 12 – Konstruktiv zusammenarbeiten statt konsequent wegschauen

Wien (OTS) – Die jüngsten Vorfälle an Wiener Schulen von Bedrohungen der Lehrkräfte über Propaganda, Gewalt und Antisemitismus sind ein weiteres alarmierendes Zeichen. Wir warnen schon lange davor, die Augen vor den drängenden Herausforderungen im Bildungssystem und im öffentlichen Raum zu verschließen. „Die Vorfälle reihen sich nahtlos in ein Bild ein, vor dem SPÖ und neos schon viel zu lange die Augen verschließen. Wir sehen eine konstante Zuspitzung der Situation in den Schulen“, so der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Stadtrat Karl Mahrer: „Wichtig ist es, dass jetzt gehandelt wird, denn Gewalt, Extremismus und Antisemitismus an Wiens Schulen sind brennende Probleme, die schleunigst gelöst werden müssen!“

Die Zunahme von Anzeigen und Suspendierungen im vergangenen Jahr sowie die schockierenden Berichte über extremistische Ansichten in den Klassenzimmern verdeutlichen die Dringlichkeit des Handelns. Bildungssprecher Harald Zierfuß zu der wachsenden Gewalt:
„Extremismus, Antisemitismus und Gewalt stellen vor allem für die Schulen und die Lehrkräfte eine immer größere Herausforderung dar. Zusätzlich zum normalen Schulalltag, der aufgrund des Lehrkräftemangels ohnehin schon erschwert möglich ist. Jetzt braucht es kein politisches Hickhack, sondern eine parteiübergreifende Lösung.“
Um die zugespitzte Situation in Wien wieder unter Kontrolle zu bringen, braucht es rasch flächendeckende Gewaltpräventionsprogramme und Programme zur Deradikalisierung und gegen Antisemitismus. „Wir fordern, das Einberufen von Fallkonferenzen, wie es auch bei häuslicher Gewalt möglich ist, so wird rechtlich die Möglichkeit einer Vernetzung für Schulen, Polizei, Justiz und Behörden bei Vorfällen mit Schülerinnen und Schülern geschaffen“, so Mahrer und Zierfuß weiter.

Klar sei auch, dass es in Härtefällen Konsequenzen für Eltern geben müsse, die ihre Kinder nicht unterstützen oder sie sogar selbst radikalisieren. Man sehe teils einen muslimischen Antisemitismus durch alle Generationen, der auch an Kinder weitergetragen werde. „Damit muss Schluss sein. Möglich wären hier die Kürzung der Sozialleistungen, oder in Extremfällen die Aberkennung des Aufenthaltsrechts. Gewalt, Extremismus und Antisemitismus dürfen in der Gesellschaft und vor allem in unseren Schulen keinen Platz haben“, so Mahrer abschließend.

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