SPÖ-Kucher zu höchster Inflation Westeuropas: „Jeder weitere Monat ohne Preissenkungen ist eine Gefahr für Land, Leute und Wirtschaft!“

Im Vergleich zu Vorkrisenniveau (2021) sind Mieten um bis zu 25, Energie um 61 und Lebensmittel um 23 Prozent teurer geworden – Preise steigen in Österreich statt zu sinken

SPÖ-Klubobmann Philip Kucher reagiert angesichts einer unveränderten Inflation in Österreich von 5,4 Prozent alarmiert: „Jeder weitere Monat ohne Preissenkungen ist eine Gefahr für Land, Leute und Wirtschaft!“ Im Vergleich zum Vorkrisenniveau sind die Mieten in Österreich um bis zu 25 Prozent gestiegen. Die Energiekosten sind im Vergleich zum Vorkrisenniveau um 61 Prozent gestiegen. Die Lebensmittelpreise sind in Österreich im Vergleich zum Vorkrisenniveau um 23 Prozent teurer geworden. Statt darauf endlich mit preissenkenden Maßnahmen zu reagieren, ist man in Österreich mit einer Bundesregierung konfrontiert, die sich selbst dafür bejubelt, von allen Staaten in Europa am meisten Geld ausgeschüttet zu haben. „Am meisten Geld von allen zu verbrennen ohne die Inflation zu senken, ist keine Leistung, das ist in Zahlen gegossenes Regierungsversagen. Wenn eine Feuerwehr zwar am meisten Wasser von allen verbraucht, es aber immer noch lichterloh brennt, dann ist was kräftig schiefgegangen – das wird diese Regierung irgendwann schnallen müssen.“ ****

So fehle von einer echten Mietpreisbremse weiterhin jede Spur. Andere Länder wie die Schweiz haben gar nicht erst zugelassen, dass Mieten im Ausmaß der Inflation steigen – bei weit niedrigeren Inflationsraten als in Österreich. Dort ist das Ansteigen von Mieten mit maximal 40 Prozent der Inflation gedeckelt. „Unsere Regierung hingegen will die Mieten in Zukunft jährlich im vollen Ausmaß der Inflation erhöhen und setzt den Deckel so hoch an, dass er nicht greifen wird, weil die Inflationsprognose niedriger ist als der Schmähdeckel der Regierung“, erinnert Kucher daran, dass selbst der für Oktober versprochene Schmähdeckel der Regierung bis heute nicht umgesetzt ist.

Die Inflation beträgt hierzulande immer noch 5,4 Prozent und ist damit seit Jahresbeginn ununterbrochen die höchste in Westeuropa. Österreichs Inflationsrate ist mittlerweile um 69 Prozent (!) höher als jene in Deutschland, rechnet Kucher den immer größer werdenden Abstand Österreichs zum Nachbarland und dem Rest der Eurozone vor. (Schluss) lk/bj

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