
SPÖ-Oxonitsch zu steigenden Anfragen bei Rat auf Draht: Türkis-Grün muss Kinderschutz endlich ernst nehmen
Kinderschutzkonzepte ohne zusätzliche Ressourcen sind eine Scheinmaßnahme
Mit großer Sorge verfolgt SPÖ-Kinderrechtssprecher Christian Oxonitsch die aktuelle Berichterstattung zu steigenden Anfragen bei Rat auf Draht: „Einmal mehr wird uns vor Augen geführt, dass Gewalt, Mobbing und Sexismus alles andere als eine Ausnahme an unseren Schulen darstellen. Umso wichtiger wäre es jetzt, endlich für ausfinanzierte Kinderschutzkonzepte an Schulen zu sorgen“, so Oxonitsch am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die im Oktober beschlossenen Kinderschutzkonzepte seien zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber bei weitem nicht ausreichend. ****
Anstatt klare inhaltliche Vorgaben und finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, wird die Verantwortung einfach den ohnehin überlasteten Schulen zugeschoben, so Oxonitsch, der daran erinnert, dass sein Antrag auf zusätzliche budgetäre Mittel für die Erarbeitung der Kinderschutzkonzepte von Türkis-Grün niedergestimmt wurde. „Die Regierung geht offenbar davon aus, dass Kinderschutz einfach vom Himmel fällt, wenn man es im Nationalrat beschließt“, so Oxonitsch, der darauf hofft, dass die heutige Berichterstattung zu einem Umdenken bei ÖVP und Grünen führt. „Wenn Kinderschutz den Regierungsparteien ein echtes Anliegen ist, können wir noch im Dezember-Plenum für entsprechende Ressourcen sorgen. Unsere Hand ist jedenfalls ausgestreckt“, so Oxonitsch abschließend. (Schluss) PP/ls
SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klubpresse@spoe.at
https://klub.spoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender