AK-Präsident Goach: „Stärken wir Mobilität als Verbindung der Lebens-, Wohn- und Arbeitswelt!“

Mobil zu sein bedeutet, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können – sei es zur Erreichbarkeit der Daseinsvorsorge, von Bildungsstandorten, der Arbeit oder der Freizeitgestaltung.

„Die AK hat es sich anhand einer Umfrage – mit wissenschaftlicher Begleitung des Joanneum Research – zum Ziel gesetzt, die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen in Kärnten umfassend zu erheben und daraus einen Leitfaden für Politik und Verkehrsträger zu erstellen. Über 2.300 Online-Fragebögen bilden hochgradig signifikante Ergebnisse!“, zeigt sich Goach erfreut. Die Studie wurde heuer im zweiten und dritten Quartal durchgeführt. Außerdem wurden detaillierte Bezirkserhebungen erstellt. 

TEURER PKW – FEHLENDE ALTERNATIVEN

Ein großer Teil der täglich zurückgelegten Wege entfällt auf das Pendeln. Hierfür wird vorrangig das Auto verwendet. Neben der Zeitersparnis und der Möglichkeit Wege einfacher kombinieren zu können, ist es auch das Fehlen von Alternativen, dass die Kärntner:innen auf den Pkw zurückgreifen lässt. „Die Belastung steigt mit zunehmender Dauer und sinkendem Einkommen. Während Wege, die nicht länger als 30 Minuten in eine Richtung dauern eher akzeptiert werden, steigt die empfundene Belastung ab einer Dauer von mehr als einer halben Stunde deutlich. Davon betroffen sind auch Haushalte mit schulpflichtigen Kindern und hier vor allem Frauen, welche vermehrt die Betreuungspflichten übernehmen“, hebt Goach ein Studienergebnis hervor und betont: „Ein attraktiveres Angebot des öffentlichen Verkehrs und gezielte finanzielle Unterstützung tragen hier zur Entlastung bei.“ 

KOMBINATION UNTERSCHIEDLICHER WEGE

Das Mobilitätsverhalten wird entscheidend von der Lebenssituation und den familiären Umständen beeinflusst. In Mehrpersonenhaushalten mit schulpflichtigen Kindern ist das Auto das vorrangig benutzte Verkehrsmittel. Das liegt vor allem daran, dass unterschiedliche Wege einfacher kombiniert werden können – sei es das Einkaufen, die Fahrt zur Arbeit, in die Schule oder zum Sport. Das Auto wird oft als alternativlos und unverzichtbar gesehen.  

Arbeiterkammer Kärnten
Alexandra Aspernig-Dohr
Öffentlichkeitsarbeit
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