
Pirchner & Bernhuber: „Psychischer Gesundheit gleichen Stellenwert wie körperlicher Gesundheit geben“
Pirchner: Europäisches Jahr der psychischen Gesundheit zur verstärkten Bewusstseinsbildung – Bernhuber: Mehr europaweite Initiativen
„Wir müssen psychischer Gesundheit den gleichen Stellenwert wie körperlicher Gesundheit geben“, fordern die ÖVP-Europaabgeordneten Wolfram Pirchner und Alexander Bernhuber. Heute wird im Plenum des Europaparlaments über einen Forderungskatalog zum Thema psychische Gesundheit abgestimmt. Dieser Bericht zielt darauf ab, die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen zu verringern, das Bewusstsein zu schärfen und die psychische Gesundheitskompetenz durch Bildung und Ausbildung zu verbessern.
„Psychische Gesundheit ist leider nach wie vor ein Thema, dem zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, obwohl es schon lange mitten in der Gesellschaft angekommen ist. Es wird für uns alle zunehmend wichtiger, etwas für die mentale Gesundheit zu tun. Darum fordern wir als Europäische Volkspartei im Europaparlament auch ein Europäisches Jahr der psychischen Gesundheit zur verstärkten Bewusstseinsbildung. Zwar sind hierbei in den letzten Jahren bereits einige Fortschritte gemacht worden, aber wir sind noch lange nicht am Ziel“, beschreibt Wolfram Pirchner, ÖVP-Sprecher für Soziales im Europaparlament.
Alexander Bernhuber, ÖVP-Gesundheitssprecher im Europaparlament, fügt hinzu: „Gerade die Corona-Pandemie hat ihre Spuren hinterlassen, was die psychische Gesundheit angeht. So zeigt die Statistik, dass in der EU die Zahl der Menschen, die unter Einsamkeit und psychischen Problemen leiden, nach der Pandemie um 22 Prozent höher liegt und dass vor allem junge Menschen stark von psychischen Problemen betroffen sind. Fast die Hälfte der jungen Menschen in der EU hat Bedarf an psychischer Gesundheitsversorgung geäußert, der nicht gedeckt ist. Das zeigt eindrücklich, dass wir mehr europaweite Initiativen brauchen.“
„Wir müssen vor allem endlich das Tabuthema aufbrechen und verstehen, dass psychische Gesundheit nicht nur ein individuelles Anliegen ist, sondern auch einen erheblichen Einfluss auf die Produktivität, das Wohlbefinden am Arbeitsplatz und die Gesellschaft als Ganzes hat. Es ist an der Zeit, dass wir die psychische Gesundheit der Europäerinnen und Europäer als integralen Bestandteil unserer Gesundheitssysteme und unserer Gesellschaft insgesamt begreifen und entsprechend handeln“, merkt Pirchner abschließend an. (Schluss)
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